Zitronig, cremig & wolkenzart
Zitronen-Joghurt-Wolken-Tartelettes
Diese Zitronen-Joghurt-Wolken-Tartelettes greifen die sichtbare Optik des Fotos mit kleinen geriffelten Mürbeteigböden und hohen, hellen Cremehauben aus wenigen großen runden Tupfen auf. Feiner Puderzucker, kleine gelbe Zitronen- und Lemon-Curd-Akzente, feiner Zitronenabrieb sowie kleine Minzspitzen geben den Tartelettes ihr frisches, elegantes Finish.
Zutaten
Alles, was du brauchst
Für die geriffelten Mürbeteigböden
- 230 g Weizenmehl, Type 405
- 35 g gemahlene Mandeln
- 80 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- 130 g kalte Butter, in Würfeln
- 1 Ei, Größe M
- 1 TL Vanillepaste
- 1 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
- etwas Butter zum Einfetten der Förmchen
Für die Zitronen-Joghurt-Wolkencreme
- 300 g griechischer Joghurt, 10 % Fett, gut gekühlt
- 250 g Doppelrahmfrischkäse, kalt
- 220 ml Schlagsahne, kalt
- 90 g Puderzucker, gesiebt
- 100 g Lemon Curd
- 2 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
- 1–2 EL Zitronensaft
- 2 TL Vanillepaste
- 5 TL San-apart
- 1 Prise Salz
Für die gelben Akzente
- 30 g Lemon Curd
- 1 TL Zitronensaft, nur bei Bedarf
Für das Finish
- 1–2 EL Puderzucker zum Bestäuben
- etwas frischer Zitronenabrieb
- 10 kleine Minzspitzen
Zum Vorbereiten
- 10 Tarteletteförmchen, Ø ca. 8–9 cm, Randhöhe ca. 2–3 cm
- Backpapier
- Backerbsen oder andere Backgewichte
- 1 Spritzbeutel
- 1 große runde Lochtülle
- 1 feines Sieb für Puderzucker
- 1 Kuchengitter
- 1 feine Zitrusreibe
Für die sichtbare Wolkenoptik werden die Böden zuerst bis knapp an den Rand mit Creme gefüllt. Darauf kommen mit einer großen runden Lochtülle wenige große, weiche Tupfen. Die 30 g Lemon Curd dienen ausschließlich den kleinen gelben Akzenten beim Finish; eine zusätzliche Curd-Schicht im Boden ist nicht vorgesehen.
Zubereitung
Schritt für Schritt
Mürbeteig ruhig vorbereiten
Gib Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker und Salz in eine Schüssel. Füge die kalte Butter in Würfeln hinzu und verreibe sie zügig mit den Fingerspitzen zu feinen Bröseln. Gib Ei, Vanillepaste und Zitronenabrieb dazu und verknete alles nur so lange, bis ein glatter Mürbeteig entsteht. Zu langes Kneten würde die Böden fester statt mürbe machen.
Forme den Teig zu einer flachen Platte, wickle ihn ein und kühle ihn mindestens 45 Minuten. Danach soll er fest, aber gut ausrollbar sein. Ist er sehr hart, lasse ihn wenige Minuten bei Raumtemperatur liegen; weich oder klebrig darf er nicht werden, damit die geriffelten Ränder beim Formen sauber bleiben.
Tartelettes formen und goldhell blindbacken
Fette 10 Tarteletteförmchen (Ø ca. 8–9 cm) leicht mit Butter ein. Rolle den gekühlten Teig auf wenig Mehl 3 mm dünn aus und schneide etwas größere Kreise aus. Lege sie in die Förmchen, drücke den Teig in Boden und Rillen, schneide Überstände ab und stich die Böden mehrfach mit einer Gabel ein.
Kühle die ausgekleideten Förmchen 10 Minuten und heize währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Belege die Böden mit Backpapier, beschwere sie mit Backgewichten und backe sie 10 Minuten blind. Entferne Papier und Gewichte und backe weitere 5–8 Minuten, bis die Böden trocken, stabil und goldhell sind. Lasse sie vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen.
Zitronen-Joghurt-Wolkencreme herstellen
Verrühre griechischen Joghurt, kalten Frischkäse, Puderzucker, Lemon Curd, Zitronenabrieb, Vanillepaste, Salz und zunächst 1 EL Zitronensaft langsam zu einer glatten Creme. Verwende den zweiten Esslöffel Zitronensaft nur, wenn die Creme noch ausreichend fest ist und du mehr Säure möchtest. Wirkt sie bereits weich, bleib bei 1 EL, damit sie später zuverlässig spritzfähig bleibt.
Schlage die kalte Sahne an und lasse die gesamten 5 TL San-apart einrieseln, dann schlage sie steif. Hebe die Sahne vorsichtig unter die Joghurt-Frischkäse-Masse. Die fertige Creme soll weich und luftig wirken, aber klare Spitzen halten. Kühle sie mindestens 2 Stunden; ist sie danach noch zu weich zum Spritzen, verlängere die Kühlzeit um 20–30 Minuten.
Böden und Lemon Curd vorbereiten
Löse die vollständig ausgekühlten Tarteletteböden vorsichtig aus den Förmchen und stelle sie auf eine ebene Arbeitsfläche. Sie sollen trocken und stabil sein und sich ohne Bruch aus der Form lösen lassen. Halte die Zitronen-Joghurt-Creme währenddessen gut gekühlt, damit sie beim anschließenden Füllen ihre standfeste Konsistenz behält.
Rühre die 30 g Lemon Curd für das Finish separat glatt. Ist er sehr fest, ergänze nur wenige Tropfen bis höchstens 1 TL Zitronensaft. Der Curd soll sich später gezielt in kleinen gelben Akzenten auftragen lassen, ohne über die hellen Cremehauben zu verlaufen.
Tartelettes füllen und Wolkencreme aufspritzen
Fülle jeden vollständig ausgekühlten Tarteletteboden mit der gut gekühlten Zitronen-Joghurt-Creme bis knapp an den oberen Rand und streiche die Oberfläche nur leicht glatt. Gib die restliche Creme in einen Spritzbeutel mit großer runder Lochtülle. Setze darauf von außen nach innen wenige große, runde Tupfen dicht nebeneinander, sodass eine hohe, kuppelförmige Wolkenhaube entsteht.
Halte die Tülle möglichst senkrecht und arbeite mit gleichmäßigem Druck, damit die Tupfen rund und voluminös bleiben. Sie dürfen sich leicht berühren und ineinander übergehen, sollen aber als einzelne weiche Kuppeln erkennbar bleiben. Wird die Creme während des Spritzens merklich weicher, lege den Spritzbeutel etwa 10 Minuten kalt und arbeite erst danach weiter.
Kühlen und die Wolkenform stabilisieren
Stelle die fertig gespritzten Tartelettes mindestens 45 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch stabilisiert sich die Creme, ohne hart zu werden, und die einzelnen runden Tupfen bleiben klar erkennbar. Decke die Törtchen nur mit einer hohen Kuchenglocke oder einer Abdeckung ab, die die Oberfläche nicht berührt.
Für die beste Textur setzt du die Tartelettes möglichst am Tag des Servierens zusammen. Die Böden können bereits am Vortag gebacken und trocken gelagert werden, die Creme kann ebenfalls vorbereitet und gekühlt werden. Vor dem Finish sollen die Cremehauben beim vorsichtigen Bewegen stabil stehen und nicht seitlich verrutschen.
Mit Puderzucker, Zitrone und Minze vollenden
Bestäube die gut gekühlten Tartelettes kurz vor dem Servieren fein mit Puderzucker. Setze anschließend kleine Lemon-Curd-Akzente auf einzelne Stellen der Creme und verteile etwas frischen Zitronenabrieb darüber. Verwende nur wenig Curd und Abrieb, damit die helle Wolkenoptik sichtbar bleibt und die gelben Akzente nicht zu schwer wirken.
Setze auf jedes Tartelette eine kleine Minzspitze. Serviere die Törtchen gut gekühlt, aber nicht direkt aus dem Kühlschrank. Lasse sie vor dem Genießen wenige Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit die Creme etwas weicher und besonders zart wird, während die hohen Wolkentupfen ihre Form behalten.
Nährwerte
Ungefähr pro Tartelette
Näherungswerte pro 1/10 der Gesamtmenge. Die tatsächlichen Werte können je nach verwendetem Joghurt, Frischkäse, Lemon Curd, Sahne und der Menge des Finishs leicht abweichen.
Meine Backhelfer
Premium Toolbox
Für diese Tartelettes sind passende Förmchen, ein Teigroller für gleichmäßig dünne Mürbeteigböden und ein Spritztüllen-Set mit runden Lochtüllen für die hohen Wolkentupfen besonders praktisch.
Dazhtu Tarteletteförmchen, 12er-Set, Ø 8 cm
Geriffelte Mini-Tarteletteformen mit Hebeboden in passender Größe; für dieses Rezept werden 10 der 12 Formen verwendet.
Fackelmann / Dr. Oetker Teigroller
Praktisch, um den gekühlten Mürbeteig gleichmäßig dünn für die kleinen Tarteletteförmchen auszurollen.
Decocino Spritztüllen-Set Mint Edition, 12-teilig + 20 Einwegspritzbeutel
Ideal für die hohen, runden Wolkentupfen: Die runden Lochtüllen und passenden Spritzbeutel helfen dabei, die helle Zitronencreme gleichmäßig und kontrolliert aufzuspritzen.
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Auf dem Foto sichtbar sind kleine geriffelte helle Tarteletteböden, eine bis zum Boden reichende helle Cremefüllung, hohe Cremehauben aus wenigen großen runden Tupfen, feiner Puderzucker, kleine gelbe Zitronenakzente, feiner Zitronenabrieb und kleine grüne Kräuterspitzen. Die Verwendung von Minze als grüne Garnitur sowie die genaue Zusammensetzung der Creme aus Joghurt, Frischkäse, Sahne, San-apart und Lemon Curd, die exakten Mengen und die konkrete Förmchengröße sind bewusste Rezeptentscheidungen, da sie sich aus dem Foto allein nicht sicher bestimmen lassen.
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