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Saftig, frisch & glänzend glasiert

Zitronen-Buttermilch-Gusskuchen

Dieser Zitronen-Buttermilch-Gusskuchen greift die sichtbare Optik des Fotos mit einem hohen runden Kuchen, mittiger Öffnung, kräftig goldbraunen Seiten und einer feinen gelblichen Krume auf. Darüber liegt ein heller, cremig glänzender Zitronenguss, der stellenweise in breiten weichen Drips über die Kanten läuft. Feiner Zitronenabrieb setzt auf der hellen Oberfläche frische gelbe Akzente. Für diese Rezeptumsetzung wird der Kuchen als saftiger Buttermilch-Rührkuchen gebacken und nach dem vollständigen Auskühlen glasiert.

Form: Ringform ca. 26 cm Formhöhe: ca. 8–9 cm Temperatur: 175 °C Ober-/Unterhitze Backzeit: ca. 50–55 Min. Abkühlzeit: ca. 90 Min. Guss: ca. 15–20 Min. anziehen Ergibt: ca. 12 Stücke
Vorbereitung ca. 35 Min.
Backen ca. 50–55 Min.
Abkühlen ca. 90 Min.
Gesamtzeit ca. 3 Std. 20 Min.
Schwierigkeit einfach
Zitronen-Buttermilch-Gusskuchen mit goldbrauner Kruste, hellem Zitronenguss und Zitronenabrieb
Hoher goldbrauner Ringkuchen mit feiner gelblicher Krume, hellem Zitronenguss, weichen Drips und locker verteiltem Zitronenabrieb.

Alles, was du brauchst

Für den Zitronen-Buttermilch-Teig

  • 250 g weiche Butter
  • 210 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier, Größe M, zimmerwarm
  • fein abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 3 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 350 g Weizenmehl, Type 405
  • 3 gestrichene TL Backpulver (ca. 12 g)
  • 250 ml Buttermilch, zimmerwarm

Für die Form

  • etwas weiche Butter zum Einfetten
  • 1–2 EL Mehl oder feine Semmelbrösel zum Ausstreuen

Für den Zitronenguss

  • 240 g Puderzucker
  • 20 g Puderzucker zusätzlich, nur bei Bedarf zum Nachjustieren
  • 3–4 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 EL Buttermilch oder Milch
  • 1–2 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale zum Bestreuen

Zum Vorbereiten

  • 1 Ringform oder Rohrbodenform, ca. 26 cm, Formhöhe ca. 8–9 cm
  • 1 Handmixer oder Küchenmaschine
  • 1 Teigschaber
  • 1 Kuchengitter
  • 1 kleine Schüssel für den Guss
  • 1 Löffel
  • 1 feine Reibe
  • 1 schmale flexible Silikon- oder Kunststoffpalette, bei Bedarf zum Lösen

Plane für Teig, Guss und Finish insgesamt etwa 3 Bio-Zitronen ein; je nach Größe und Saftigkeit kann der tatsächliche Bedarf leicht variieren. Zimmerwarme Eier und Buttermilch verbinden sich gleichmäßiger mit der aufgeschlagenen Buttermasse. Der Zitronensaft für den Teig wird mit der Buttermilch verrührt und erst zusammen mit ihr eingearbeitet. Für den hellen Guss wird zunächst bewusst weniger Zitronensaft verwendet und die Konsistenz anschließend nur tropfenweise angepasst.

Schritt für Schritt

1

Ringform und Zutaten vorbereiten

Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine 26-cm-Ringform oder Rohrbodenform gründlich mit weicher Butter ein und achte besonders auf die innere Rundung. Streue die Form anschließend dünn mit Mehl oder feinen Semmelbröseln aus, drehe sie dabei rundherum und klopfe überschüssige Reste wieder heraus.

Lege Butter, Eier und Buttermilch rechtzeitig bereit, damit sie ungefähr Zimmertemperatur haben. Reibe die gelbe Schale der Zitronen fein ab und presse den Saft frisch aus; die weiße Haut darunter sollte nicht mitgerieben werden, weil sie bitter schmeckt. Vermische außerdem Mehl und Backpulver gründlich und stelle die Mehlmischung für die nächsten Schritte bereit.

2

Butter und Zucker hellcremig aufschlagen

Schlage die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz mehrere Minuten hellcremig auf, bis die Masse sichtbar heller und luftig ist. Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes Ei vollständig ein, bevor das nächste folgt. Schabe zwischendurch den Schüsselrand ab, damit sich alles gleichmäßig verbindet.

Rühre den Zitronenabrieb nur kurz unter. Wirkt die Butter-Ei-Masse deutlich grisselig oder beginnt sie sich zu trennen, arbeite 1–2 EL der vorbereiteten Mehlmischung kurz ein. Die Masse soll anschließend weich, cremig und gleichmäßig wirken; langes Weiterrühren ist nicht nötig und würde die eingeschlagene Luft unnötig reduzieren.

3

Buttermilch-Teig cremig fertig rühren

Verrühre die zimmerwarme Buttermilch mit den 3 EL Zitronensaft. Gib die vorbereitete Mehlmischung in drei Portionen abwechselnd mit der Zitronen-Buttermilch zur Butter-Ei-Masse; beginne und ende mit Mehl. Rühre dabei nur auf niedriger Stufe und jeweils nur so lange, bis die jeweilige Zugabe gerade eingearbeitet ist.

Hebe zum Schluss mit einem Teigschaber einmal vom Schüsselboden nach oben durch, damit keine trockenen Mehlreste zurückbleiben. Der fertige Teig soll glatt, cremig und gut streichfähig sein und schwer vom Teigschaber fallen, ohne flüssig zu laufen. Rühre danach nicht weiter, damit die Krume fein und zart bleibt.

4

Teig einfüllen und gleichmäßig backen

Fülle den Teig in die vorbereitete Ringform und verteile ihn gleichmäßig rund um die Mitte. Streiche die Oberfläche glatt und klopfe die Form ein- bis zweimal vorsichtig auf die Arbeitsfläche, damit größere Lufttaschen entweichen. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 50–55 Minuten.

Öffne den Backofen in den ersten 35 Minuten möglichst nicht. Prüfe gegen Ende an einer dicken Stelle mit einem Holzstäbchen: Es darf kein flüssiger Teig mehr haften; wenige feuchte Krümel sind für einen saftigen Rührkuchen in Ordnung. Wird die Oberfläche zu dunkel, decke sie locker mit Backpapier ab. Der Kuchen soll goldbraun sein und auf leichten Druck elastisch zurückfedern.

5

Kuchen lösen und vollständig auskühlen

Lasse den Kuchen nach dem Backen etwa 15 Minuten in der Form ruhen. Löse ihn anschließend vorsichtig. Falls er an einzelnen Stellen festhängt, fahre mit einer schmalen flexiblen Silikon- oder Kunststoffpalette behutsam am äußeren und inneren Rand entlang, statt die Form mit einem Messer zu verkratzen.

Stürze den Kuchen auf ein Kuchengitter und lasse ihn vollständig auskühlen. Plane einschließlich der 15 Minuten in der Form insgesamt etwa 90 Minuten Abkühlzeit ein. Vor dem Glasieren darf der Kuchen auch im Inneren nicht mehr warm sein; sonst wird der Guss zu dünn, zieht stärker in die Krume ein und bildet keine gut sichtbaren weichen Drips.

6

Zitronenguss dickfließend und glatt anrühren

Siebe die 240 g Puderzucker in eine Schüssel. Gib zunächst 3 EL Zitronensaft und 1 EL Buttermilch oder Milch dazu und rühre alles langsam glatt. Der Guss soll hell, cremig und dickfließend vom Löffel laufen. Ist er zu fest, gib den restlichen Zitronensaft nur tropfenweise hinzu.

Ist der Guss versehentlich zu dünn geworden, rühre von den zusätzlichen 20 g Puderzucker nach und nach nur so viel ein, bis die gewünschte Konsistenz wieder erreicht ist. Ein kleiner Klecks auf einem Teller soll langsam verlaufen, aber nicht sofort auseinanderfließen. Rühre den Guss unmittelbar vor dem Auftragen nochmals glatt und halte den Zitronenabrieb für das Finish bereit.

7

Guss auftragen und weiche Drips formen

Setze den vollständig ausgekühlten Kuchen auf eine Servierplatte oder ein Kuchengitter. Verteile den Zitronenguss langsam auf der Oberseite und schiebe ihn mit einem Löffel stellenweise zur äußeren Kante und zur inneren Öffnung. Lasse einzelne breite Drips entstehen, statt die Seiten vollständig mit Guss zu überziehen.

Streue die 1–2 TL fein abgeriebene Zitronenschale auf den noch feuchten Guss und verteile sie locker. Die goldbraunen Seiten sollen weiterhin sichtbar bleiben, während oben eine helle, deutlich erkennbare Gussdecke liegt. Lasse den Guss vor dem Anschneiden etwa 15–20 Minuten anziehen; er darf noch leicht glänzen, soll aber nicht mehr sofort weiterlaufen.

8

Sauber anschneiden und servieren

Schneide den Kuchen mit einem langen, scharfen Messer in gleichmäßige Stücke. Wische die Klinge bei Bedarf zwischen den Schnitten sauber, damit Guss und Krume nicht verschmieren. Ein gelungener Anschnitt zeigt eine feine, gleichmäßige, leicht gelbliche Krume ohne speckige oder klitschige Stellen.

Serviere den Kuchen am besten bei Raumtemperatur, dann bleibt die Butterkrume weich und die Zitronennote wirkt besonders frisch. Gut abgedeckt hält er sich bei kühler Raumtemperatur etwa 2 Tage; bei wärmerem Wetter besser kühl lagern und vor dem Servieren temperieren. Am schönsten wirkt der Guss am Tag des Glasierens.

💗 Tipp: Gib den Zitronenguss erst auf den vollständig ausgekühlten Kuchen und beginne beim Anrühren mit der kleineren Flüssigkeitsmenge. So bleibt die Glasur oben deutlich sichtbar und bildet kontrollierte, weiche Drips.
Perfekt ist der Zitronen-Buttermilch-Gusskuchen, wenn die Außenseite gleichmäßig goldbraun ist, die Krume fein, weich und saftig bleibt und der helle Zitronenguss oben deutlich sichtbar sitzt. Einzelne breite Drips und locker verteilter Zitronenabrieb sorgen für den frischen, glänzenden Abschluss.

Ungefähr pro Stück

440 kcal
6 g Eiweiß
19 g Fett
61 g Kohlenhydrate

Näherungswerte pro 1/12 der Gesamtmenge. Die optionale Puderzuckerreserve von bis zu 20 g zum Nachjustieren des Gusses ist in diesen Näherungswerten nicht berücksichtigt. Die tatsächlichen Werte können je nach verwendeten Produkten, Zitronensaftmenge und Portionsgröße leicht abweichen.

Meine Backhelfer

Premium Toolbox

Für diesen Zitronen-Buttermilch-Gusskuchen sind eine passende Ringform, ein Schneebesen für den glatten Zitronenguss und eine Teigkarte zum sauberen Verarbeiten des Rührteigs besonders praktisch.

Ringform 26 cm

Passend für einen hohen runden Rührkuchen mit mittiger Öffnung und gleichmäßig gebräunten Seiten.

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Fackelmann Schneebesen

Praktisch, um Puderzucker und Zitronensaft zu einem glatten, klümpchenfreien und kontrolliert dickfließenden Guss zu verrühren.

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Decocino Profi-Teigkarte

Hilfreich, um den Rührteig vollständig aus der Schüssel zu lösen, letzte Mehlreste unterzuheben und den Teig sauber in die Form zu geben.

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Die sichtbare Optik des Fotos wird in dieser Rezeptumsetzung mit einem hohen runden Kuchen mit mittiger Öffnung, kräftig goldbraunen Seiten, einer feinen gelblichen Krume, hellem Zitronenguss, weichen Drips und Zitronenabrieb aufgegriffen. Der exakte Durchmesser und die Höhe der verwendeten Form sowie die genaue Zusammensetzung von Teig und Guss lassen sich aus dem Foto allein nicht sicher bestimmen; diese Angaben sind bewusste Rezeptentscheidungen.

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