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Fluffig, zimtig & herrlich saftig

Zimtschnecken-Kuchen aus der Backform

Dieser Zimtschnecken-Kuchen besteht aus zwölf weichen Hefeschnecken, die in einer rechteckigen Backform dicht zusammenbacken. Der lockere Hefeteig umschließt eine aromatische Zimt-Zucker-Füllung, während die oberen Windungen kräftig goldbraun werden. Ein heller Vanilleguss wird nach dem Backen locker über den noch angenehm warmen Kuchen gezogen und lässt die ausgeprägten Zimtspiralen weiterhin sichtbar.

Form: ca. 30 × 24 cm Randhöhe: ca. 5–6 cm Temperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze Backzeit: ca. 25–30 Min. Gehzeit: ca. 90 Min. Ergibt: 12 Stücke

Rezept auf einen Blick

Form ca. 30 × 24 cm
Vorbereitung ca. 50 Min.
Temperatur 180 °C Ober-/Unterhitze
Backzeit ca. 25–30 Min.
Gehzeit ca. 90 Min.
Ergibt 12 Stücke
Goldbrauner Zimtschnecken-Kuchen aus einer rechteckigen Backform mit sichtbaren Zimtspiralen und hellem Vanilleguss
Zwölf weich zusammengebackene Zimtschnecken mit goldbraunen Windungen, heller saftiger Krume, ausgeprägter Zimtfüllung und locker verteiltem Vanilleguss.

Schritt für Schritt

1

Hefeteig gründlich kneten

Gib Mehl, Trockenhefe, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel und vermische die trockenen Zutaten gründlich. Erwärme die Milch nur lauwarm, etwa auf Körpertemperatur, damit die Hefe beim anschließenden Gehen zuverlässig arbeiten kann.

Gib die lauwarme Milch, die weiche Butter und das zimmerwarme Ei dazu. Verbinde zunächst alles auf niedriger Stufe und knete den Teig anschließend etwa 8–10 Minuten weiter, bis er glatt, elastisch und deutlich geschmeidiger geworden ist.

Der fertige Hefeteig soll weich sein und darf noch leicht an den Fingern haften, soll sich aber als zusammenhängender, elastischer Teig bearbeiten lassen. Gib nur dann zusätzliches Mehl esslöffelweise dazu, wenn er auch nach der vollständigen Knetzeit noch stark schmiert. Ein zu fester Teig würde die Schnecken später trockener und kompakter machen.

2

Hefeteig zum ersten Mal gehen lassen

Forme den Teig mit leicht bemehlten Händen zu einer glatten Kugel und lege ihn zurück in die Schüssel. Decke die Schüssel ab und lasse den Hefeteig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen.

Orientiere dich nicht nur an der Uhr: Der Teig soll deutlich an Volumen gewonnen haben und sich weich sowie spürbar lockerer anfühlen als direkt nach dem Kneten. Je nach Raumtemperatur kann die Gehzeit etwas kürzer oder länger ausfallen.

Lege währenddessen die rechteckige Backform mit Backpapier aus und lasse das Papier an zwei gegenüberliegenden Seiten etwas überstehen. So lässt sich der gebackene Kuchen später leichter aus der Form heben.

3

Zimtfüllung cremig anrühren

Verrühre die sehr weiche Butter mit braunem Zucker, Zimt und einer Prise Salz zu einer gleichmäßigen Paste. Die Butter soll weich genug sein, damit sich die Füllung anschließend ohne starken Druck auf dem Hefeteig verstreichen lässt.

Die fertige Füllung darf durch den Zucker leicht körnig wirken, soll aber zusammenhängend und gut streichfähig bleiben. Ist die Füllung noch zu fest, lasse sie kurz bei Raumtemperatur stehen. Flüssig sollte sie nicht werden, da sie sonst beim Aufrollen und Backen stärker herauslaufen kann.

Für die weitere Verarbeitung soll die Masse cremig-pastös sein, auf dem Löffel noch ihre Form halten und nicht fließen. So lässt sie sich im nächsten Schritt mit wenig Druck gleichmäßig auf dem weichen Hefeteig verstreichen.

4

Teig ausrollen und gleichmäßig füllen

Gib den gegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und drücke ihn vorsichtig etwas flach. Rolle ihn anschließend zu einem Rechteck von ungefähr 42 × 36 cm aus und arbeite dabei gleichmäßig von der Mitte nach außen.

Zieht sich der Teig beim Ausrollen deutlich zusammen, lasse ihn etwa 5 Minuten ruhen und rolle ihn danach weiter. So entspannt sich das Klebergerüst und der Teig lässt sich leichter formen, ohne dass unnötig viel zusätzliches Mehl benötigt wird.

Verstreiche die Zimtfüllung gleichmäßig über den Teig und lasse an einer langen Seite einen etwa 1–2 cm breiten Rand frei. Die Schicht soll bis fast an die übrigen Ränder reichen, ohne dicke Ansammlungen zu bilden.

5

Aufrollen und in zwölf Schnecken schneiden

Rolle den gefüllten Teig von der gegenüberliegenden langen Seite zum frei gelassenen Rand hin gleichmäßig auf. Die Rolle soll kompakt genug sein, damit keine großen Hohlräume entstehen, aber nicht so fest gerollt werden, dass der weiche Hefeteig unnötig zusammengedrückt wird.

Drücke die Naht am freien Rand leicht an und lege die Rolle mit der Naht nach unten auf die Arbeitsfläche. Markiere zunächst 12 möglichst gleich große Abschnitte. Bei einer etwa 42 cm langen Rolle entspricht das ungefähr 3,5 cm pro Schnecke.

Schneide die Rolle anschließend mit einem scharfen Messer oder einem dünnen Faden durch. Verwendest du ein Messer, arbeite mit einer klaren Schneidebewegung und vermeide starkes Sägen, damit die Rolle nicht zusammengedrückt wird. Leicht verformte Schnecken kannst du danach behutsam wieder rund formen, ohne die sichtbaren Zimtspiralen zusammenzudrücken.

6

In die Form setzen und erneut gehen lassen

Setze die 12 Schnecken mit der Schnittfläche nach oben in drei Reihen mit jeweils vier Schnecken in die vorbereitete Backform. Lasse zwischen ihnen zunächst etwas Abstand, damit sie während der zweiten Gehzeit genügend Platz zum Aufgehen haben.

Decke die Form locker ab und lasse die Schnecken etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Sie sind bereit zum Backen, wenn sie sichtbar voller und weicher geworden sind und sich die Zwischenräume weitgehend geschlossen haben. Je nach Raumtemperatur kann die Gehzeit etwas kürzer oder länger ausfallen.

Heize den Backofen gegen Ende der Gehzeit auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Die Schnecken sollten erst in den Ofen kommen, wenn dieser vollständig aufgeheizt ist. Ist die zweite Gare abgeschlossen, schiebe die Form möglichst ohne längere Wartezeit in den Ofen, damit der Teig nicht unnötig weitergeht.

7

Goldbraun und saftig backen

Schiebe die Backform auf die mittlere Schiene des vollständig vorgeheizten Ofens und backe den Zimtschnecken-Kuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 25–30 Minuten. Während des Backens gehen die Schnecken weiter auf, berühren sich zunehmend und backen an den Seiten zusammen.

Der Kuchen ist fertig, wenn die oberen Windungen und äußeren Ränder kräftig goldbraun sind, die Oberfläche bei leichtem Druck sanft zurückfedert und die Teigstellen zwischen den Schnecken nicht mehr roh wirken. Werden die oberen Bereiche vorzeitig zu dunkel, lege gegen Ende der Backzeit ein Stück Backpapier locker über die Form.

Nimm die Form aus dem Ofen und lasse den Kuchen etwa 10 Minuten darin ruhen. Für das anschließende Glasieren soll er noch angenehm warm sein, aber nicht mehr so heiß, dass der Vanilleguss sofort vollständig verläuft.

8

Hellen Vanilleguss anrühren und verteilen

Siebe den Puderzucker in eine kleine Schüssel und rühre zunächst 2 Esslöffel Milch sowie die Vanillepaste ein. Verrühre alles sorgfältig, bis ein glatter, zunächst eher dicklicher Guss ohne trockene Puderzuckerstellen entstanden ist.

Ist der Guss noch zu fest, arbeite die zusätzliche Milch teelöffelweise ein. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn er dickflüssig und langsam vom Löffel läuft und beim Auftreffen auf der Oberfläche noch kurz sichtbar bleibt.

Verteile den Vanilleguss in lockeren Linien über den noch angenehm warmen Zimtschnecken-Kuchen. Er darf stellenweise in die Vertiefungen laufen, sodass goldbraune Flächen und die ausgeprägten Zimtspiralen weiterhin sichtbar bleiben. Verstreiche ihn nicht flächig, sondern lasse ihn locker über einzelne Windungen laufen.

9

Servieren und weich aufbewahren

Lasse den Vanilleguss vor dem Servieren einige Minuten anziehen. Der Zimtschnecken-Kuchen schmeckt besonders gut, wenn er noch leicht warm ist und seine Krume weich und saftig ist. Löse die Stücke möglichst entlang der natürlichen Trennstellen zwischen den Schnecken und hebe sie behutsam von unten an, damit die weiche Krume nicht zusammengedrückt wird.

Lasse Reste vollständig auskühlen und bewahre sie erst anschließend gut abgedeckt bei Raumtemperatur auf. So bleibt die Krume möglichst weich und unter der Abdeckung sammelt sich keine unnötige Feuchtigkeit. Genieße die Stücke am besten innerhalb von zwei Tagen.

Zum erneuten Servieren kannst du einzelne Stücke bei milder Wärme kurz erwärmen, bis die Krume wieder angenehm weich ist, und sie anschließend direkt servieren. So bleibt der Hefeteig saftig, ohne auszutrocknen.

Der Zimtschnecken-Kuchen ist richtig gelungen, wenn die Schnecken hoch aufgegangen und weich zusammengebacken sind, die helle Krume saftig bleibt, sich die dunkleren Zimtspiralen klar abzeichnen und die oberen Windungen kräftig goldbraun sind. Der Vanilleguss soll locker auf der Oberfläche liegen, ohne die Spiralen vollständig zu bedecken.

Ungefähr pro Stück

Überschlägig berechnet bei 12 gleich großen Stücken. Je nach verwendeten Zutaten und tatsächlich benötigter Milchmenge für den Guss können die Werte leicht abweichen.

ca. 395 kcal
6 g Eiweiß
14 g Fett
61 g Kohlenhydrate

Meine Backhelfer

Premium Toolbox

Diese drei Helfer unterstützen die entscheidenden Arbeitsschritte: Die rechteckige Backform hält die zwölf Schnecken beim Gehen und Backen dicht zusammen, der Teigroller erleichtert das gleichmäßige Ausrollen und die lange Winkelpalette verteilt die weiche Zimtfüllung kontrolliert über die Teigfläche.

Pyrex Asimetria Backform 30 × 24 cm

Die rechteckige Form bietet ausreichend Platz für zwölf Schnecken und unterstützt die dicht zusammengebackene, hohe Form des Zimtschnecken-Kuchens.

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Fackelmann / Dr. Oetker Teigroller 44 cm

Der lange Teigroller eignet sich gut, um den weichen Hefeteig gleichmäßig auf etwa 42 × 36 cm auszurollen, bevor die Zimtfüllung aufgetragen wird.

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Decocino Winkelpalette lang

Die lange Streichfläche hilft dabei, die weiche Zimtfüllung gleichmäßig und mit wenig Druck auf dem ausgerollten Hefeteig zu verteilen.

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