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Saftig, weich & fruchtig frisch

Vanillekuchen mit Himbeeren

Dieser Vanillekuchen mit Himbeeren verbindet einen saftigen, feinporigen Rührteig mit fruchtigen Himbeeren im Inneren und auf der Oberfläche. Beim Backen geht der Kuchen gleichmäßig auf, während die Beeren als leuchtend rote Fruchttupfen in der hellen Krume und auf der goldbraunen Oberfläche sichtbar bleiben. Ein feiner Puderzucker-Schleier rundet den Kuchen ab.

Form: Springform Ø 26 cm Formhöhe: ca. 7–8 cm 175 °C Ober-/Unterhitze Backzeit: 45–50 Min. Auskühlen: ca. 60 Min. Ergibt: ca. 12 Stücke

Rezept auf einen Blick

Form Ø 26 cm, ca. 7–8 cm hoch
Vorbereitung ca. 30 Min.
Backzeit 45–50 Min.
Auskühlen ca. 60 Min.
Temperatur 175 °C Ober-/Unterhitze
Ergibt ca. 12 Stücke
Saftiger Vanillekuchen mit Himbeeren in der hellen Krume und auf der goldbraunen, mit Puderzucker bestäubten Oberfläche Fruchtiger Klassiker
Saftiger Vanille-Rührkuchen mit feinporiger Krume, fruchtigen Himbeeren im Inneren und auf der goldbraunen Oberfläche sowie einem feinen Puderzucker-Finish.

Schritt für Schritt

1

Form vorbereiten und Zutatentemperatur prüfen

Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Bereite die 26-cm-Springform vor, indem du den Rand dünn mit weicher Butter ausstreichst. Spanne anschließend ein Blatt Backpapier in den Boden der Form ein. So lässt sich der ausgekühlte Kuchen später leichter vom Formboden lösen.

Prüfe vor dem Rühren, ob Butter, Eier und Milch Zimmertemperatur haben. Die Butter sollte weich und gut streichfähig, aber weder geschmolzen noch ölig sein. Zutaten mit ähnlicher Temperatur verbinden sich im Rührteig leichter zu einer gleichmäßigen Masse.

2

Himbeeren schonend vorbereiten

Sortiere sehr weiche oder bereits zerdrückte Himbeeren aus und tupfe die übrigen Früchte bei Bedarf vorsichtig mit Küchenpapier trocken. Arbeite dabei behutsam, damit die empfindlichen Beeren ihre Form behalten und möglichst wenig Saft austritt.

Gib die Himbeeren anschließend in eine Schale und wende sie behutsam in 1 TL Mehl. Das Mehl nimmt einen Teil der Oberflächenfeuchtigkeit auf. Schüttle überschüssiges Mehl vorsichtig ab, sodass die Früchte am Ende nur hauchdünn überzogen sind, und stelle sie bis zum Einschichten beiseite.

3

Butter, Zucker und Vanillezucker luftig aufschlagen

Gib die weiche Butter zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel. Schlage die Zutaten etwa 4–5 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe auf, damit Luft in die Buttermasse eingearbeitet wird.

Die Masse ist richtig aufgeschlagen, wenn sie deutlich heller, cremiger und sichtbar luftiger geworden ist. Die Buttermasse sollte dabei cremig bleiben und weder geschmolzen noch ölig wirken.

4

Eier einzeln einarbeiten

Reduziere die Rührgeschwindigkeit etwas und gib die zimmerwarmen Eier einzeln zur Buttermasse. Rühre jedes Ei vollständig ein, bevor das nächste dazukommt, damit die zusätzliche Flüssigkeit schrittweise aufgenommen werden kann.

Nach dem letzten Ei soll die Mischung weich, cremig und insgesamt gebunden wirken. Eine leicht grisselige Struktur ist dabei in der Regel unproblematisch; rühre nicht unnötig lange weiter, nur um eine vollkommen glatte Masse zu erzielen.

5

Rührteig fertigstellen

Rühre Vanilleextrakt oder Vanillemark kurz unter, bis es sich gleichmäßig in der Butter-Ei-Masse verteilt hat. Vermische anschließend das Weizenmehl in einer separaten Schüssel sorgfältig mit dem Backpulver. So verteilt sich das Triebmittel gleichmäßig, bevor die trockenen Zutaten zum Teig kommen.

Gib die Mehlmischung in zwei bis drei Etappen abwechselnd mit der zimmerwarmen Milch zum Teig und arbeite beides auf niedriger Stufe ein. Rühre nur so lange, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind. Zu langes Rühren nach der Mehlzugabe kann die Krume fester machen; der fertige Teig soll cremig und gleichmäßig wirken.

6

Teig und Himbeeren einschichten

Verteile zunächst etwa die Hälfte des Vanilleteigs gleichmäßig in der vorbereiteten Springform und streiche die Oberfläche vorsichtig glatt. Verteile ungefähr ein Drittel der Himbeeren locker über diese Teigschicht.

Setze einige dieser Himbeeren nur leicht in die Oberfläche, andere etwas tiefer in den Teig. Drücke sie dabei weder bis zum Formboden noch so kräftig ein, dass sie zerquetscht werden. Dadurch liegen die inneren Früchte nicht auf einer gleichmäßigen Linie, sondern in leicht unterschiedlichen Höhen.

Gib den restlichen Teig anschließend in mehreren kleinen Portionen zwischen und über die Himbeeren und verstreiche ihn behutsam zu einer gleichmäßigen Oberfläche. Verschiebe die Früchte dabei möglichst wenig, damit im gebackenen Kuchen einzelne rote Fruchtnester innerhalb der hellen Krume erhalten bleiben.

7

Himbeeren auf der Oberfläche verteilen

Verteile die restlichen Himbeeren mit etwas Abstand gleichmäßig auf dem Teig und setze sie nur so weit in die Oberfläche, dass sie sicheren Halt haben. Drücke die Früchte nicht tief ein; sie sollen vor dem Backen noch deutlich aus dem Teig herausragen.

Während der Kuchen aufgeht, darf sich der Teig teilweise um die Himbeeren schließen. Einige Früchte können dabei etwas tiefer einsinken, während andere als deutlich sichtbare rote Fruchttupfen auf der goldbraunen Oberfläche bleiben.

8

Goldbraun backen und vollständig auskühlen

Schiebe die Springform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens und backe den Kuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 45–50 Minuten. Gegen Ende soll die Oberfläche gleichmäßig goldbraun wirken, während der seitliche Kuchenrand etwas kräftiger bräunen darf.

Prüfe an einer dickeren Teigstelle ohne Himbeere mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Es darf kein roher oder flüssiger Teig daran haften; wenige feuchte Krümel sind bei diesem saftigen Rührkuchen in Ordnung.

Stelle die Springform anschließend auf ein Kuchengitter und lasse den Kuchen etwa 10–15 Minuten darin ruhen. Löse dann den Springformrand vorsichtig und lasse den Kuchen weitere etwa 45–50 Minuten beziehungsweise so lange auskühlen, bis auch die Mitte nicht mehr warm ist. Insgesamt ergibt sich damit eine Auskühlzeit von ungefähr 60 Minuten.

9

Bestäuben, schneiden und servieren

Warte mit dem Puderzucker, bis der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, damit er auf der Oberfläche nicht sofort schmilzt. Verteile den Puderzucker anschließend mit einem feinen Sieb oder Netzstreuer gleichmäßig über den gesamten Kuchen. Die roten Himbeertupfen sollen zwischen dem Puderzucker weiterhin deutlich sichtbar bleiben.

Schneide den Kuchen mit einem scharfen Messer in etwa zwölf gleichmäßige Stücke. Im Anschnitt sollen die helle, feinporige Krume und einzelne rote Himbeernester in unterschiedlichen Höhen erkennbar bleiben. Bewahre Reste gut abgedeckt kühl auf und verbrauche sie innerhalb von etwa zwei Tagen.

💗 Tipp: Wische das Messer zwischen den einzelnen Schnitten kurz sauber. So wird Himbeersaft nicht über die nächste Schnittfläche gezogen und die helle Krume mit den einzelnen roten Fruchtnestern bleibt schön sichtbar.
Der Kuchen ist richtig gelungen, wenn er gleichmäßig aufgegangen ist, die Oberfläche goldbraun und der Rand etwas kräftiger gebacken wirkt. Die Krume sollte hell, feinporig und saftig sein, während sich im Anschnitt einzelne rote Himbeernester in unterschiedlichen Höhen zeigen und auf der Oberfläche noch rote Himbeeren zwischen dem feinen Puderzucker hervorleuchten.

Ungefähr pro Stück

Überschlägig berechnet bei etwa 12 gleich großen Stücken einschließlich Himbeeren und Puderzucker. Je nach verwendeten Produkten und tatsächlich verwendetem Puderzucker können die Werte etwas abweichen.

ca. 320 kcal
39 g Kohlenhydrate
20 g Zucker
16 g Fett
5 g Eiweiß
2 g Ballaststoffe

Meine Backhelfer

Premium Toolbox

Diese drei Helfer passen direkt zu den wichtigsten Arbeitsschritten: Die Springform gibt dem Kuchen seine runde Form, der flexible Teigschaber hilft beim schonenden Verteilen der Teigschichten und der feine Netzstreuer sorgt zum Schluss für eine gleichmäßige Puderzuckerschicht.

Springform Ø 26 cm

Die Springform mit Ø 26 cm passt zur vorgesehenen Kuchenform und bietet dem Vanille-Rührteig ausreichend Platz zum Aufgehen. Der geschlossene Rand unterstützt eine saubere, gleichmäßige Kuchenform.

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Fackelmann Netzstreuer

Der feinmaschige Streuer verteilt den Puderzucker gleichmäßig über die ausgekühlte Kuchenoberfläche, während die roten Himbeertupfen weiterhin sichtbar bleiben.

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Decocino Teigschaber

Der flexible Teigschaber eignet sich zum sauberen Ausschaben der Schüssel und zum vorsichtigen Verteilen der beiden Teigportionen, ohne die Himbeeren unnötig zu zerdrücken.

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