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Zart, goldbraun & fein vanillig

Vanille-Madeleines mit Puderzucker

Diese Vanille-Madeleines werden außen goldbraun und bekommen durch die Madeleine-Form ihre klassische Muschelstruktur mit feinen Rillen. Innen bleiben sie zart und feinporig, während Butter und Vanille für ein mildes, rundes Aroma sorgen. Ein feiner Puderzucker-Schleier setzt sich auf die Wölbungen und lässt die warmen goldbraunen Stellen weiterhin sichtbar.

Form: Madeleine-Backform Auskühlen: ca. 20 Min. 190 °C Ober-/Unterhitze Backzeit: 9–11 Min. je Charge Kühlzeit: mind. 1 Std. Ergibt: ca. 20 Stück

Rezept auf einen Blick

Form Madeleine-Backform
Vorbereitung ca. 30 Min.
Backzeit 9–11 Min. je Charge
Kühlen & Auskühlen mind. 1 Std. + ca. 20 Min.
Temperatur 190 °C Ober-/Unterhitze
Ergibt ca. 20 Stück
Goldbraune Vanille-Madeleines mit feiner Muschelstruktur und Puderzucker auf einem Teller Goldbraun & zart bestäubt
Goldbraune Vanille-Madeleines mit klaren Muschelrillen, sanfter Wölbung und einem feinen Puderzucker-Finish.

Schritt für Schritt

1

Butter schmelzen und abkühlen lassen

Gib die Butter in einen kleinen Topf und lasse sie bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam schmelzen. Sie soll vollständig flüssig werden, aber weder kräftig aufschäumen noch bräunen. Nimm den Topf anschließend direkt vom Herd.

Fülle die geschmolzene Butter in ein kleines Gefäß um und lasse sie etwa 10–15 Minuten abkühlen. Für den Teig soll sie noch flüssig, aber nur lauwarm sein. So lässt sie sich später gleichmäßig einarbeiten, ohne die luftige Eiermasse unnötig zu erwärmen.

2

Eiermasse hell und luftig aufschlagen

Gib die zimmerwarmen Eier zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel. Schlage die Mischung etwa 4–5 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe auf, bis sie deutlich heller geworden ist und sichtbar an Volumen gewonnen hat.

Rühre anschließend die Vanillepaste oder das Vanillemark kurz ein. Die Eiermasse ist richtig aufgeschlagen, wenn sie weich glänzt und beim Anheben der Rührbesen langsam in breiten Bändern zurück in die Schüssel läuft. Diese luftige Grundlage unterstützt später eine feine, zarte Krume.

3

Madeleine-Teig fertigstellen

Vermische das Weizenmehl sorgfältig mit dem Backpulver und siebe die Mischung über die aufgeschlagene Eiermasse. Hebe die trockenen Zutaten mit einem Teigschaber ruhig von unten nach oben unter, bis nur noch wenige Mehlspuren sichtbar sind.

Gieße die lauwarme Butter anschließend nach und nach am Schüsselrand dazu und hebe sie behutsam ein. Fahre dabei auch einmal über den Schüsselboden, damit sich dort keine Butter sammelt und die Masse gleichmäßig verbunden wird.

Beende das Unterheben, sobald der Teig glatt und leicht glänzend aussieht und weder trockene Mehlstellen noch sichtbare Butterspuren enthält. Arbeite nicht länger als nötig weiter, damit möglichst viel von der zuvor eingeschlagenen Luft erhalten bleibt.

4

Teig ausreichend kühlen

Decke die Schüssel ab und stelle den Madeleine-Teig mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Während dieser Ruhezeit zieht die Butter im Teig wieder an und die Masse wird deutlich fester, sodass sie sich anschließend kontrolliert in die Mulden portionieren lässt.

Nach dem Kühlen soll der Teig dickcremig sein und langsam vom Löffel oder Teigschaber gleiten. Rühre ihn nicht erneut kräftig auf. Die Kombination aus gekühltem Teig und gut vorgeheiztem Ofen unterstützt beim Backen die typische leichte Wölbung der Madeleines.

5

Form vorbereiten und Mulden füllen

Heize den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette jede Mulde der Madeleine-Form mit einem Backpinsel sorgfältig mit weicher Butter ein, sodass auch die feinen Rillen dünn bedeckt sind. Bestäube die Form anschließend leicht mit Mehl und klopfe überschüssiges Mehl vollständig aus.

Portioniere den kalten Teig mit einem Spritzbeutel oder zwei Teelöffeln mittig in die Mulden. Fülle jede Mulde ungefähr zu drei Vierteln und streiche den Teig nicht bis in die Rillen aus. Beim Backen verteilt er sich von selbst in der Muschelform.

Wenn deine Form nicht den gesamten Teig auf einmal fasst, stelle den restlichen Teig während der ersten Charge wieder in den Kühlschrank. Lasse die verwendete Form vor dem nächsten Befüllen auf höchstens handwarm abkühlen. Fette und bemehle die Mulden anschließend bei Bedarf erneut dünn, bevor du die nächste Portion des gekühlten Teigs einfüllst.

6

Goldbraun backen und behutsam lösen

Schiebe die Madeleine-Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens und backe die Gebäcke etwa 9–11 Minuten pro Charge. Gegen Ende sollen die sichtbaren Ränder kräftig goldbraun sein, während die gewölbte Oberseite etwas heller bleiben darf.

Die Madeleines sind durchgebacken, wenn die Mitte leicht gewölbt ist und die Oberfläche auf sanften Fingerdruck zurückfedert. Backe sie nicht unnötig länger, sobald dieses Zeichen erreicht ist, damit die Krume innen zart bleibt.

Nimm die Form aus dem Ofen und lasse die Madeleines etwa 2–3 Minuten darin ruhen. Löse sie anschließend vorsichtig aus den Mulden und lege sie auf ein Kuchengitter. Die Muschelseite sollte goldbraun sein, während die feinen Rillen und äußeren Bereiche etwas kräftiger gebräunt sein dürfen. Bei einer weiteren Charge gehst du mit dem gekühlten restlichen Teig genauso vor.

7

Bestäuben und frisch servieren

Lasse die Madeleines auf dem Kuchengitter etwa 20 Minuten vollständig auskühlen, bevor du den Puderzucker aufträgst. Bestäube sie kurz vor dem Servieren mit einem feinen Sieb oder Netzstreuer in einer feinen, gut sichtbaren Schicht. Die goldbraunen Rillen und Ränder sollen zwischen dem Puderzucker weiterhin erkennbar bleiben.

Serviere die Madeleines möglichst frisch am Backtag. Reste kannst du nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht bei Raumtemperatur aufbewahren und innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen. Puderzucker bei Bedarf erst kurz vor dem erneuten Servieren frisch auftragen.

💗 Tipp: Wenn du den Teig mit einem Spritzbeutel portionierst, versuche in jede Mulde ungefähr die gleiche Menge zu geben. So backen die Madeleines innerhalb einer Charge gleichmäßiger und erreichen ihre goldbraune Farbe ungefähr zur selben Zeit.
Die Madeleines sind richtig gelungen, wenn die Muschelrillen klar ausgeprägt sind, die Ränder kräftig goldbraun wirken und sich zur Mitte hin eine sanfte Wölbung zeigt. Die Krume sollte fein und zart sein, während der Puderzucker als gut sichtbare, feine Schicht aufliegt, ohne die goldbraunen Konturen vollständig zu verdecken.

Ungefähr pro Stück

Überschlägig berechnet bei etwa 20 gleich großen Madeleines einschließlich der zum Fetten verwendeten Butter, des Mehls für die Form und des Puderzuckers. Je nach tatsächlicher Stückgröße und verwendeter Puderzuckermenge können die Werte etwas abweichen.

ca. 110 kcal
13 g Kohlenhydrate
7 g Zucker
6 g Fett
2 g Eiweiß
0,2 g Ballaststoffe

Meine Backhelfer

Premium Toolbox

Diese drei Helfer passen direkt zu den entscheidenden Arbeitsschritten: Die Madeleine-Form prägt die typische Muschelstruktur, der Backpinsel verteilt die Butter gezielt in den feinen Rillen und der Teigschaber unterstützt das behutsame Einarbeiten von Mehl und Butter.

Zenker Madeleine-Backblech

Die Muschelmulden geben den Madeleines ihre charakteristische Form und ermöglichen die deutlich ausgeprägten Rillen, die das Gebäck optisch bestimmen.

Zum Backhelfer

Fackelmann Backpinsel 21 cm

Mit dem Backpinsel lässt sich die weiche Butter gezielt bis in die feinen Rillen der Madeleine-Form verteilen, damit die Muschelmulden gleichmäßig vorbereitet sind.

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Decocino Teigschaber

Der flexible Teigschaber eignet sich zum behutsamen Unterheben der Mehlmischung und der flüssigen Butter sowie zum gründlichen Ausschaben der Rührschüssel.

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