Sesam, Aprikose & Halloween
Sesam-Monster-Cookies mit Aprikosenkern
Dicke, tiefschwarze Sesam-Cookies treffen auf einen leuchtend orangefarbenen, dick-cremigen Aprikosenkern. Weiße Schokoladenaugen, kleine Fangzähne und dunkle Schokoladensträhnen verwandeln jeden Cookie in ein eigenes kleines Halloween-Monster – außen kompakt und leicht chewy, innen weich und fruchtig.
Zubereitung
Schritt für Schritt
Aprikosenkern kochen und dick-cremig binden
Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. 220 g Fruchtfleisch abwiegen, klein schneiden und mit Zucker, Zitronensaft und Salz in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer Hitze erwärmen und 6–8 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Fruchtstücke vollständig weich sind. Dabei regelmäßig umrühren.
Die Aprikosen fein pürieren und die Soft-Aprikosen einrühren. 1 gestrichenen EL + 1 gestrichenen TL Speisestärke (ca. 11 g) mit 1 EL + 1 TL kaltem Wasser (20 ml) glatt rühren. Die Fruchtmasse wieder leicht köcheln lassen, die Stärkemischung unter ständigem Rühren einarbeiten und 45–60 Sekunden weiterkochen.
Die Masse soll deutlich dicker als Marmelade, aber weiterhin weich-cremig sein. Eine mit dem Teigschaber gezogene Spur soll etwa 2–3 Sekunden sichtbar bleiben und sich anschließend langsam schließen.
Aprikosenkerne kühlen und einfrieren
Die gebundene Aprikosenmasse in eine flache Schüssel geben und Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen. Etwa 45 Minuten auf Raumtemperatur abkühlen lassen und anschließend 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Masse muss vor dem Portionieren vollständig kalt und deutlich fester sein.
Die gesamte kalte Aprikosenmasse gleichmäßig in 12 Portionen teilen. Je nach natürlichem Wassergehalt der Früchte und Einkochverlust wiegt jede Portion ungefähr 22–25 g. Möglichst kompakt und rund formen und mindestens 1 Stunde einfrieren. Die Kerne sind bereit, wenn ihre Außenseite vollständig fest ist und sie sich aufnehmen lassen, ohne ihre Form zu verlieren.
Sesam rösten und Cookieteig anrühren
Während die Aprikosenmasse abkühlt und anschließend kalt steht, schwarzen und hellen Sesam für den Teig in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 2–3 Minuten rösten. Die Pfanne dabei regelmäßig bewegen. Sobald der Sesam aromatisch duftet, sofort aus der heißen Pfanne nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Weiche Butter, braunen Zucker und Zucker etwa 2 Minuten auf mittlerer Stufe cremig rühren. Anders als bei einem Rührkuchen nicht stark aufschlagen. Ei kurz einarbeiten, anschließend Eigelb und Vanillepaste zufügen. Für die tiefschwarze Bildfarbe bei Bedarf wenig schwarze Gel-Lebensmittelfarbe einarbeiten.
Trockene Zutaten einarbeiten und Teig kühlen
Mehl, schwarzen Kakao, 2 gestrichene EL + 1½ gestrichene TL Speisestärke (ca. 20 g), Natron, Backpulver und Salz gründlich mischen. Zur Buttermasse geben und auf niedrigster Stufe nur so lange verrühren, bis fast kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Den vollständig abgekühlten gerösteten Sesam mit einem Teigschaber einarbeiten.
Der Teig soll weich und formbar sein, aber nicht stark an den Händen kleben. Abdecken und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Diese Kühlzeit kann größtenteils parallel zum Einfrieren der Aprikosenkerne laufen. Danach muss der Teig deutlich fester und ohne Schmieren formbar sein.
Cookies mit gefrorenem Aprikosenkern füllen
Schwarzen und hellen Sesam für die Hülle mischen. Den gekühlten Teig in 12 Portionen von jeweils ungefähr 72 g teilen und jede Portion zu einer etwa 9 cm großen Scheibe drücken. Die Mitte dabei etwas dicker als den Rand lassen.
Je einen gefrorenen Aprikosenkern von etwa 22–25 g mittig auflegen. Die Teigränder rundherum nach oben ziehen und vollständig über dem Kern schließen. Die Naht sorgfältig zusammendrücken, sodass nirgends Füllung sichtbar bleibt.
Die Cookies wieder dick und rund formen und nur leicht flach drücken. Sie sollen etwa 3–3,5 cm hoch bleiben. Oberseite und Seiten in die Sesammischung drücken; den Boden weitgehend frei lassen.
Gefüllte Cookies erneut kühlen
Die gefüllten Cookies mit mindestens 6 cm Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche setzen und nochmals 25–30 Minuten kalt stellen. Dieser zweite Kühlgang stabilisiert Butter und Teig und unterstützt die dicke Cookieform.
Während der letzten Kühlphase den Backofen vollständig auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die zweite Charge bleibt später gekühlt, bis das erste Blech den Backofen verlassen hat.
Cookies präzise backen
Jeweils 6 gut gekühlte Cookies auf der mittleren Schiene bei 175 °C Ober-/Unterhitze zunächst 12 Minuten backen. Die Backofentür während dieser ersten Backphase geschlossen lassen.
Anschließend prüfen: Der äußere Rand soll stabil aussehen, die Oberfläche kleine Risse zeigen und die Mitte noch deutlich weich wirken. Die Cookies sollen hoch und kompakt bleiben.
Ist der Rand noch sehr weich, weitere 1–3 Minuten backen. Insgesamt beträgt die Backzeit pro Blech etwa 12–15 Minuten. Bei Bedarf die noch heißen Cookies direkt danach mit einem großen runden Ausstecher vorsichtig rund formen.
Cookies stabilisieren und vollständig auskühlen
Die frisch gebackenen Cookies 15 Minuten unberührt auf dem Backblech stehen lassen. Nicht vorher anheben, da der heiße Aprikosenkern die weiche Mitte zunächst empfindlich macht. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen.
Auf dem Gitter weitere etwa 45 Minuten vollständig auskühlen lassen. Vor dem Öffnen des Monstermundes müssen die Cookies bis ins Zentrum stabil und höchstens noch zimmerwarm sein.
Monsteraugen & Fangzähne herstellen
Während die Cookies auskühlen, die 70 g weiße Kuvertüre für die Augen nach Herstellerangabe temperieren. Unterschiedlich große runde Tupfen auf Backpapier setzen: große Augen mit etwa 1,4–1,8 cm und kleinere mit etwa 1,1–1,3 cm Durchmesser. Einige Monster erhalten ein großes Auge, andere zwei unterschiedlich große Augen.
Die Augen vollständig kristallisieren lassen. Anschließend die 15 g Zartbitterkuvertüre für die Pupillen nach Herstellerangabe temperieren und kleine, teilweise leicht versetzte Punkte aufsetzen. Danach die 30 g weiße Kuvertüre für die Fangzähne separat temperieren, kleine spitze Dreiecke spritzen und ebenfalls vollständig kristallisieren lassen.
Monsteröffnung und Aprikosenmund herstellen
Auf der Vorderseite jedes vollständig ausgekühlten Cookies mit einem kleinen scharfen Messer eine etwa 3–4 cm breite und 1,5–2 cm hohe ovale Kontur einschneiden. Nur durch die obere schwarze Teigschicht schneiden und das eingeschnittene Stück vorsichtig abheben. Sobald der orangefarbene Aprikosenkern sichtbar ist, nicht weiter schneiden.
Der untere Teil des Cookies bleibt geschlossen und bildet den Boden des Mundes. Den sichtbaren Aprikosenkern mit der Rückseite eines kleinen Teelöffels vorsichtig glätten und schwarze Krümel entfernen. Keine zusätzliche Aprikosenfüllung einarbeiten.
Monster dekorieren und fertigstellen
Die 35 g Zartbitterkuvertüre für Befestigung und Strähnen nach Herstellerangabe temperieren. Etwa 10 g zum Fixieren bereithalten. Damit die festen Augen oberhalb des Mundes und je einen Fangzahn links und rechts am oberen Rand befestigen.
Die übrige Kuvertüre in einen kleinen Spritzbeutel geben und oberhalb der Augen wenige kurze, unregelmäßige Schokoladensträhnen ziehen. Die Sesamoberfläche dabei bewusst sichtbar lassen.
Die dekorierten Cookies etwa 15 Minuten kühl stellen, bis alle Schokoladenteile stabil sind. Anschließend 15–20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit der Cookie wieder weich und der Aprikosenkern dick-cremig wird.
Die vollständig ausgekühlten Monster-Cookies wegen des Fruchtkerns luftdicht im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 2 Tagen genießen. Etwa 20–30 Minuten vor dem Servieren herausnehmen; so wird der Aprikosenkern wieder weich und cremig, während die Schokoladendekoration stabil bleibt.
Nährwerte pro Cookie
Ungefähre Durchschnittswerte bei 12 großen Cookies einschließlich Aprikosenkern, Sesamhülle und Schokoladendekoration.
Meine Backhelfer
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Drei gezielte Helfer für gleichmäßig gebackene Monster-Cookies und die feinen Schokoladendetails.
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Die Mengen und Schichten sind so aufeinander abgestimmt, dass die großen Cookies ihre kompakte Monsterform behalten und der Aprikosenkern nach dem Auskühlen klar sichtbar, weich und dick-cremig bleibt.
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