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Saftig, schokoladig & kunstvoll gedreht

Saftiger Schoko-Babka Kranz

Ein hoher, saftiger Hefekranz mit weichem goldbraunem Teig, intensiv dunklen Schoko-Wirbeln und kleinen Schokostückchen. Die gefüllte Teigrolle wird längs geteilt, mit den offenen Schokoladenschichten nach oben verdreht und ringförmig gebacken. Ein dünner Zuckersirup sorgt zum Schluss für den charakteristischen Glanz.

26 cm Springform mit Rohrboden Randhöhe mindestens 6,5 cm 180 °C Ober-/Unterhitze 35–40 Min. Backzeit Gehzeit ca. 95–120 Min. 12 Stücke

Kurz & praktisch

Rezept auf einen Blick

Vorbereitung ca. 45 Min.
Gehzeit ca. 95–120 Min.
Backzeit ca. 35–40 Min.
Gesamt ab ca. 3 Std. 55 Min.
Form Ø 26 cm
Menge 12 Stücke
Saftiger Schoko-Babka Kranz mit gedrehtem Hefeteig, dunklen Schoko-Wirbeln und glänzender Oberfläche Schoko-Wirbel & Glanz

Hoher, runder Hefekranz mit sichtbarem Mittelloch, goldbraunen Teigsträngen, intensiven dunklen Schokoladenschichten, kleinen Schokostückchen und glänzendem Sirup-Finish.

Alles, was du brauchst

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl, Type 550 oder Type 405
  • 70 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 21 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
  • 220 ml Milch, lauwarm
  • 2 Eier, Größe M, zimmerwarm
  • 90 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanillepaste

Für die Schoko-Füllung

  • 180 g Zartbitterschokolade
  • 90 g Butter
  • 60 g brauner Zucker
  • 25 g Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanillepaste
  • 80 g Schokotropfen oder fein gehackte Zartbitterschokolade

Für den Glanz-Sirup

  • 60 ml Wasser
  • 50 g Zucker

Für das Finish

  • 25 g Mini-Schokotropfen

Außerdem

  • Springform mit Rohrboden, Ø 26 cm, Randhöhe mindestens 6,5 cm
  • etwas Butter für die Form
  • große Rührschüssel
  • Handmixer oder Küchenmaschine mit Knethaken
  • Nudelholz
  • Teigschaber
  • langes scharfes Messer
  • Backpinsel
  • 1 Holzstäbchen für die Garprobe
  • kleiner Topf
  • flaches Backblech
  • Kuchengitter

Der Hefeteig soll weich und elastisch bleiben, damit er sich dünn ausrollen und sauber verdrehen lässt. Gib zusätzliches Mehl deshalb nur dann esslöffelweise dazu, wenn der Teig nach ausreichendem Kneten noch stark nass an Schüssel und Händen haftet.

Schritt für Schritt

1

Form & Zutaten vorbereiten

Fette eine 26-cm-Springform mit Rohrboden und mindestens 6,5 cm Randhöhe gründlich mit weicher Butter ein. Achte besonders auf den Boden, den inneren Rohrbereich und die Übergänge, damit sich der gedrehte Hefekranz später möglichst sauber lösen lässt.

Erwärme die Milch nur lauwarm. Verwendest du frische Hefe, löse die 21 g Hefe mit etwa einem Teelöffel von den 70 g Zucker in der Milch auf und lasse die Mischung einige Minuten stehen. Trockenhefe mischst du dagegen direkt mit dem Mehl; die lauwarme Milch stellst du dann separat bereit. Die Milch darf in beiden Fällen nicht heiß sein.

Stelle Eier und Butter rechtzeitig bereit, damit sie nicht eiskalt verarbeitet werden. Wiege auch die Zutaten für die Füllung ab und lege Nudelholz, Teigschaber und ein langes scharfes Messer bereit. So kann der gegangene Hefeteig später ohne längere Unterbrechung ausgerollt und geformt werden.

2

Hefeteig weich & elastisch kneten

Gib Mehl, Vanillezucker, Salz, Vanillepaste und Eier in eine große Rührschüssel. Verwendest du frische Hefe, gib den nach dem entnommenen Teelöffel verbliebenen Zucker zusammen mit der vorbereiteten Hefemilch dazu. Bei Trockenhefe kommen dagegen die gesamten 70 g Zucker und die lauwarme Milch hinzu; die Trockenhefe befindet sich bereits im Mehl. Knete alles zunächst einige Minuten auf niedriger Stufe, bis sich die Zutaten zu einem zusammenhängenden Teig verbinden.

Arbeite anschließend die weiche Butter nach und nach ein. Gib die nächste Portion erst dazu, wenn die vorherige weitgehend aufgenommen wurde. Knete den Teig insgesamt etwa 10–12 Minuten, bis er glatt, geschmeidig, elastisch und leicht glänzend wirkt und sich beim vorsichtigen Ziehen dehnen lässt.

Der fertige Teig darf noch leicht klebrig sein, soll aber nicht nass oder breiig wirken. Gib zusätzliches Mehl nur esslöffelweise und wirklich nur bei Bedarf dazu. Zu viel Mehl würde die Krume später fester und trockener machen und das saftige Babka-Ergebnis beeinträchtigen.

3

Erste Gehzeit & Schoko-Füllung

Forme den Teig zu einer glatten Kugel, lege ihn in eine saubere Schüssel und decke sie ab. Lasse ihn an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60–75 Minuten gehen. Er soll sein Volumen deutlich vergrößern und weich und aufgepolstert wirken, muss sich aber nicht exakt verdoppeln.

Schmilz währenddessen 180 g Zartbitterschokolade und 90 g Butter langsam bei niedriger Hitze oder über einem Wasserbad. Rühre braunen Zucker, Backkakao, Salz und Vanillepaste ein, bis eine glatte, dunkle und cremige Schokoladenfüllung entstanden ist.

Lasse die Füllung anschließend auf eine dicklich-streichfähige Konsistenz abkühlen. Sie soll sich ohne starken Druck verstreichen lassen, darf aber nicht flüssig vom Löffel laufen. Ist sie noch zu warm, würde sie den weichen Hefeteig beim späteren Aufrollen unnötig instabil machen.

4

Teig ausrollen & füllen

Gib den gegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und drücke ihn nur sanft flach. Rolle ihn anschließend möglichst gleichmäßig zu einem Rechteck von etwa 55 × 35 cm aus. Die längere Teigseite gibt der gefüllten Rolle genügend Länge, damit sich der später verdrehte Strang ohne starkes Ziehen gleichmäßig um den Mittelsteg der 26-cm-Springform mit Rohrboden legen lässt.

Verstreiche die abgekühlte Schokoladenfüllung gleichmäßig bis fast an die Ränder. Lasse nur an einer langen Seite einen etwa 1–2 cm breiten Streifen frei, damit sich die Rolle anschließend sauber schließen lässt. Die Füllung soll satt sichtbar sein, aber nicht so dick stehen, dass sie beim Rollen herausgedrückt wird.

Verteile die 80 g Schokotropfen oder fein gehackte Zartbitterschokolade gleichmäßig über der Füllung. Drücke sie nicht tief in den Teig. So bleiben kleine dunkle Schokoladenstücke zwischen den Schichten erhalten, ohne einzelne Bereiche des Kranzes unnötig schwer zu machen.

5

Aufrollen, teilen & zum Kranz drehen

Rolle das gefüllte Rechteck von der langen Seite her gleichmäßig und relativ eng auf. Arbeite ruhig, damit die Füllung in vielen dünnen Schichten eingeschlossen wird. Lege die Rolle anschließend mit der Naht nach unten auf die Arbeitsfläche.

Schneide die Rolle mit einem langen, scharfen Messer der Länge nach vollständig in zwei Stränge. Drehe beide Schnittflächen nach oben und lege die Stränge nebeneinander. Wickle sie locker umeinander und achte darauf, dass möglichst viele der offenen Schokoladenschichten nach oben sichtbar bleiben.

Hebe den verdrehten Strang behutsam in die vorbereitete Springform mit Rohrboden und lege ihn gleichmäßig um den Mittelsteg. Führe die beiden Enden erst in der Form zusammen und drücke sie leicht aneinander, sodass sich ein geschlossener Kranz bildet. Richte den Twist anschließend nur noch sanft aus und ziehe oder drücke den Teig nicht stärker als nötig auseinander.

6

Zweite Gehzeit

Decke die Form locker ab und lasse den geformten Babka-Kranz etwa 35–45 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen. Er soll sichtbar voller und weicher werden, die gedrehte Struktur und die offenen Schokoladenschichten sollen aber weiterhin klar erkennbar bleiben.

Heize währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Der Kranz ist bereit zum Backen, wenn der Hefeteig leicht aufgegangen ist und sich bei vorsichtiger Berührung elastischer und weniger straff anfühlt als unmittelbar nach dem Formen.

Prüfe kurz vor dem Backen, ob der Ring gleichmäßig in der Form liegt und das Mittelloch frei bleibt. Einzelne leicht verschobene Stränge kannst du vorsichtig ausrichten, ohne die gegangene Struktur wieder zusammenzudrücken. Stelle die Springform anschließend auf ein flaches Backblech, damit eventuell austretende Butter oder Schokoladenfüllung sicher aufgefangen wird.

7

Goldbraun backen & glänzen lassen

Backe den Babka auf der mittleren Schiene bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–40 Minuten. Die hellen Hefeteigbereiche sollen kräftig goldbraun sein und bei leichtem Druck elastisch zurückfedern. Stecke gegen Ende der Backzeit ein Holzstäbchen gezielt in einen hellen Teigbereich zwischen den Schokoladenschichten. Am Stäbchen darf kein feuchter, roher Hefeteig haften; kleine Spuren geschmolzener Schokolade sind normal.

Bräunt die Oberseite deutlich schneller als der restliche Kranz, lege für die letzten Minuten locker Backpapier darüber. Beurteile den Backpunkt nicht allein nach den dunklen Schokoladenflächen, weil diese schon früh sehr kräftig wirken können.

Koche während der letzten Backminuten 60 ml Wasser mit 50 g Zucker 2–3 Minuten auf. Pinsle den heißen Babka direkt nach dem Herausnehmen dünn mit dem Sirup ein. Lasse ihn 3–5 Minuten in der Form stehen, streue dann die 25 g Mini-Schokotropfen auf die warme Oberfläche und lasse ihn insgesamt etwa 15 Minuten in der Form ruhen.

8

Abkühlen, lösen & servieren

Sind seit dem Herausnehmen aus dem Backofen insgesamt etwa 15 Minuten vergangen, öffne vorsichtig den Springformring. Löse den Kranz anschließend behutsam vom Rohrboden und Mittelsteg und setze ihn auf ein Kuchengitter. Zu diesem Zeitpunkt haben sich Hefeteig und warme Schokoladenfüllung bereits ausreichend stabilisiert, um den Kranz sicher aus der Form zu lösen.

Lasse ihn dort mindestens weitere 45 Minuten abkühlen. Für einen besonders sauberen Anschnitt sollte der Kranz nur noch lauwarm oder vollständig ausgekühlt sein, weil sehr warme Schokoladenschichten beim Schneiden leichter verschmieren und der weiche Hefeteig stärker zusammengedrückt werden kann.

Schneide den Babka mit einem langen, scharfen Messer in etwa 12 Stücke. Im Anschnitt sollen sich der helle, weiche Hefeteig und die dunklen Schokoladenschichten klar abwechseln. Der Kranz kann lauwarm oder vollständig ausgekühlt serviert werden.

💗 Profi-Tipp: Ist die gefüllte Rolle vor dem Längsschneiden sehr weich, lege sie für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank. Die Füllung wird dadurch etwas stabiler und das Messer kann sauberer durch die Rolle gleiten, ohne die offenen Schokoladenschichten stark zu verschmieren.
Für klare Schoko-Wirbel und eine saftige Krume: Knete den Hefeteig ausreichend lange und halte ihn bewusst weich, statt ihn mit viel zusätzlichem Mehl fest zu machen. Die Schokofüllung sollte beim Verstreichen dicklich und abgekühlt sein. So lässt sich die Rolle sauber formen und die dunklen Schichten bleiben beim Aufschneiden und Verdrehen deutlich sichtbar.
Aufbewahrung: Den vollständig ausgekühlten Babka gut abgedeckt bei kühler Raumtemperatur aufbewahren und möglichst innerhalb von etwa 2 Tagen genießen. Einzelne Stücke können am nächsten Tag kurz erwärmt werden; dadurch wird der Hefeteig wieder weicher und die Schokoladenfüllung etwas geschmeidiger.

Pro Stück ungefähr

Berechnet bei 12 Stücken mit 25 g Mini-Schokotropfen für das Finish. Je nach verwendeter Schokolade, Milch und Butter können die Werte etwas abweichen.

Energie ca. 480 kcal
Kohlenhydrate ca. 59 g
Zucker ca. 27 g
Fett ca. 23 g
Protein ca. 8 g
Ballaststoffe ca. 4 g

Meine Backhelfer

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Die 26-cm-Springform mit Rohrboden gibt dem gedrehten Hefeteig seine runde Kranzform mit offenem Mittelloch, das Nudelholz hilft beim gleichmäßigen Ausrollen des weichen Hefeteigs und mit dem Silikonpinsel lässt sich der warme Zuckersirup nach dem Backen dünn und kontrolliert verteilen.

Zenker Springform Perfect Black+ mit Rohrboden Ø 26 cm

Die Rohrbodenform passt zur vorgesehenen 26-cm-Größe und hält das charakteristische Mittelloch beim Backen offen, während der gedrehte Hefeteig rundherum gleichmäßig aufgehen kann.

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Mit dem Nudelholz lässt sich der gegangene Hefeteig gleichmäßig zu einem langen Rechteck ausrollen, damit die Schokoladenfüllung später möglichst gleichmäßig in vielen dünnen Schichten verteilt wird.

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Mit dem Silikonpinsel lässt sich der warme Zuckersirup direkt nach dem Backen dünn auf den goldbraunen Teigsträngen verteilen, ohne die sichtbaren Schokoladenwirbel unnötig zu beschweren.

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Ein ausreichend gekneteter, weich gehaltener Hefeteig sorgt für eine lockere und saftige Krume. Die abgekühlte Schokoladenfüllung bleibt beim Rollen besser zwischen den Schichten, während das Längsteilen und Verdrehen die charakteristischen dunklen Babka-Wirbel sichtbar macht. Der dünne Sirup bewahrt den goldbraunen Kranz nach dem Backen zusätzlich vor einem trockenen Eindruck.

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