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Saftig, apfelig & goldbraun

Saftiger Apfel-Quark-Blechkuchen

Hohe, saftige Apfel-Quark-Schnitten mit einer hellen, weichen Rührteig-Krume und feinen Apfelstückchen im Inneren. Eine dünne Zimt-Zucker-Schicht sorgt beim Backen für die kräftig goldbraune Oberfläche und macht den Kuchen aromatisch, ohne die saftige Krume zu überdecken.

Blech ca. 30 × 40 cm 175 °C Ober-/Unterhitze 40–45 Min. Backzeit 20 Stücke
Kurz & praktisch

Rezept auf einen Blick

Vorbereitung ca. 35 Min.
Backzeit ca. 40–45 Min.
Abkühlen ca. 90 Min.
Gesamt ca. 2 Std. 45–50 Min.
Blech ca. 30 × 40 cm
Menge 20 Stücke
Hohe quadratische Apfel-Quark-Blechkuchen-Schnitten mit goldbrauner Oberfläche
Saftige Apfelschnitten

Hohe Apfel-Quark-Schnitten mit heller, saftiger Krume, feinen Apfelstückchen und kräftig goldbrauner Zimt-Zucker-Oberfläche.

Alles, was du brauchst

Für den Quark-Rührteig

  • 420 g Weizenmehl, Type 405
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 220 g weiche Butter
  • 210 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier, Größe M, zimmerwarm
  • 500 g Magerquark, bei sichtbar abgesetzter Molke diese vorher abgießen
  • 100 ml Milch, plus bis zu 20 ml nach Bedarf
  • 1 TL Vanillepaste
  • 1 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 EL Zitronensaft

Für die Äpfel

  • 700 g säuerliche Äpfel, geschält und entkernt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 25 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 10 g Speisestärke

Für die goldbraune Oberfläche

  • 30 g feiner Zucker
  • 1 TL Zimt

Außerdem

  • Tiefes Backblech, ca. 30 × 40 cm
  • Backpapier
  • Große Rührschüssel
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Teigschaber
  • Langes, scharfes Messer

Wiege die 700 g Äpfel erst nach dem Schälen und Entfernen der Kerngehäuse ab. So bleibt das Verhältnis zwischen Teig und Frucht zuverlässig konstant. Falls sich während der Vorbereitung deutlich Saft in der Schüssel sammelt, wird überschüssige Flüssigkeit vor dem Unterheben abgegossen.

Schritt für Schritt

1

Blech & Äpfel vorbereiten

Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein tiefes Backblech von etwa 30 × 40 cm mit Backpapier aus und ziehe das Papier an den Seiten leicht hoch. Achte darauf, dass es möglichst glatt anliegt, damit der Teig gleichmäßig verteilt werden kann und die Randstücke später eine saubere Höhe bekommen.

Schäle die Äpfel, entferne die Kerngehäuse und wiege 700 g vorbereitetes Fruchtfleisch ab. Schneide die Äpfel in kleine, dünne und leicht unregelmäßige Stückchen von etwa 2–4 mm Dicke und ungefähr 1–2 cm Länge. Dadurch bleiben im Anschnitt feine, saftige Fruchtlagen sichtbar, ohne dass einzelne Stücke zu schwer wirken.

Vermische die Apfelstückchen direkt mit Zitronensaft, damit sie während der weiteren Teigzubereitung möglichst hell bleiben. Stelle sie anschließend beiseite. Zucker, Zimt und Speisestärke kommen noch nicht dazu; sie werden erst unmittelbar vor dem Unterheben mit den Apfelstückchen vermischt.

2

Buttermasse luftig aufschlagen

Gib die weiche Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mehrere Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe, bis die Masse deutlich heller, cremig und luftig ist. Kratze Schüsselrand und -boden zwischendurch sauber ab, damit keine festeren Butterreste zurückbleiben.

Rühre die zimmerwarmen Eier nacheinander ein. Gib das nächste Ei jeweils erst dazu, wenn das vorherige weitgehend aufgenommen ist und die Masse wieder verbunden wirkt. Sollte sie nach einem Ei leicht grisselig werden, rühre 1 EL vom bereits abgewogenen Mehl kurz unter.

Die Butter-Ei-Masse ist richtig, wenn sie hell, weich und gleichmäßig wirkt und keine sichtbar abgesetzte Flüssigkeit zeigt. Rühre nicht länger als nötig auf höchster Stufe; die aufgeschlagene Butter soll genügend Luft einschließen, ohne dass die Masse unnötig warm oder instabil wird.

3

Quark-Rührteig fertigstellen

Rühre Magerquark, Vanillepaste, Zitronenschale und Zitronensaft kurz auf niedriger Stufe unter die Butter-Ei-Masse. Vermische Mehl, Backpulver und Salz separat gründlich miteinander. Gib die trockene Mischung anschließend in zwei bis drei Portionen zum Teig und arbeite sie jeweils nur kurz ein.

Gib zunächst 100 ml Milch dazu und rühre nur so lange weiter, bis keine größeren trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind. Streife Schüsselrand und -boden einmal mit dem Teigschaber ab. Die restlichen bis zu 20 ml Milch bleiben als Reserve zurück und werden nur verwendet, falls der Teig tatsächlich zu fest ist.

Der fertige Teig soll schwer, cremig und gut streichfähig sein. Er soll langsam vom Teigschaber fallen und eine deutliche Spur halten, aber nicht kompakt stehen. Ist er zu fest, gib die Milchreserve esslöffelweise dazu. Sobald die passende Konsistenz erreicht ist, nicht weiter rühren.

4

Äpfel unterheben & Oberfläche vorbereiten

Prüfe die Apfelschüssel unmittelbar vor dem Unterheben. Hat sich deutlich Saft am Boden gesammelt, gieße nur die überschüssige Flüssigkeit ab. Vermische anschließend Zucker, Zimt und Speisestärke gründlich miteinander und verteile die Mischung gleichmäßig über den Apfelstückchen. Hebe die Äpfel danach mit wenigen ruhigen Zügen unter den Quark-Rührteig, damit ihre flache Form weitgehend erhalten bleibt.

Gib den Teig auf das vorbereitete Blech und streiche ihn gleichmäßig bis in alle Ecken. Achte besonders auf die Randbereiche, damit dort keine deutlich dünnere Schicht entsteht. Die Oberfläche soll eben wirken, darf durch die feinen Apfelstückchen aber leicht natürlich strukturiert bleiben.

Vermische für die Oberfläche Zucker und Zimt gründlich und streue die Mischung dünn und gleichmäßig über den gesamten Teig. Klopfe das Blech nicht kräftig auf die Arbeitsfläche; streiche nur größere Unebenheiten glatt, damit die im Teig aufgebaute Lockerung möglichst erhalten bleibt.

5

Goldbraun backen & abkühlen

Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 40–45 Minuten. Öffne den Ofen in den ersten 30 Minuten möglichst nicht. Die Oberfläche soll gleichmäßig goldbraun werden und die Mitte sichtbar gesetzt wirken. Wird die Oberfläche früh dunkel, decke sie für die restliche Backzeit locker mit Backpapier ab.

Beginne ab etwa 40 Minuten mit der Backpunktkontrolle. Stich dafür in der Mitte an einer Stelle ohne größeres Apfelstückchen in den Kuchen. Wenige saftige Krümel dürfen am Holzstäbchen haften, roher oder schmieriger Teig jedoch nicht. Die Mitte soll bei leichtem Druck sanft zurückfedern und nicht weich einsinken.

Nimm das Blech aus dem Ofen, sobald der Backpunkt erreicht ist, und lasse den Kuchen zunächst etwa 15 Minuten ungestört stehen. Danach vollständig im Blech auskühlen lassen; plane insgesamt etwa 90 Minuten Abkühlzeit ein. Schneide ihn nicht heiß, weil sich die saftige Quark-Apfel-Krume beim Abkühlen noch stabilisiert und erst dann saubere Schnittflächen ergibt.

6

Schneiden & servieren

Für besonders gleichmäßige Stücke teile die lange Seite des vollständig abgekühlten Kuchens zunächst in fünf gleich große Abschnitte und die kurze Seite in vier gleich große Abschnitte. Markiere die Schnittlinien nur leicht mit der Messerspitze, damit du ihre Abstände noch korrigieren kannst, bevor du den Kuchen vollständig durchschneidest.

Löse den Kuchen anschließend mithilfe des Backpapiers vorsichtig vom Blechrand und schneide entlang der markierten Linien mit einem langen, scharfen Messer vollständig durch. Wische die Klinge zwischen den Schnitten bei Bedarf sauber ab, damit Apfelreste nicht über die hellen Schnittflächen gezogen werden und die 20 Schnitten möglichst ruhige Kanten behalten.

Serviere die Schnitten am besten bei Raumtemperatur. Dann bleibt die Quark-Rührteig-Krume weich und saftig, während die goldbraune Zimt-Zucker-Oberfläche leicht trocken und aromatisch wirkt. Der Kuchen braucht kein zusätzliches Finish; seine gebräunte Oberfläche und die sichtbaren feinen Apfelstückchen geben ihm bereits genug Struktur.

💗 Profi-Tipp: Hat sich auf dem Magerquark sichtbar Molke abgesetzt, gieße nur diese frei stehende Flüssigkeit vor dem Abwiegen ab. Für den Teig werden anschließend 500 g Quark verwendet. So bleibt die Zutatenmenge eindeutig und zusätzliche Flüssigkeit gelangt nicht unkontrolliert in den Teig.
Für eine saftige und trotzdem schnittfeste Krume: Schlage die Butter-Zucker-Masse wirklich hell und luftig auf und rühre nach Zugabe von Mehl und Backpulver nur noch so kurz wie nötig. Die Äpfel werden dünn und leicht unregelmäßig geschnitten, damit sie sich im Teig verteilen und nach dem Backen weiche, saftige Fruchtlagen bilden, ohne die Krume unnötig zu beschweren.
Aufbewahrung: Den vollständig ausgekühlten Kuchen gut abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von etwa 3 Tagen genießen. Für die weichste Krume die gewünschte Portion etwa 20–30 Minuten vor dem Servieren herausnehmen. So kann die Butter im Teig wieder etwas weicher werden, ohne dass der Kuchen an Stabilität verliert.

Pro Stück ungefähr

Berechnet bei 20 Stücken. Je nach verwendeten Äpfeln, Milchprodukten und tatsächlicher Größe der Stücke können die Werte leicht abweichen.

Energie ca. 270 kcal
Kohlenhydrate ca. 37 g
Zucker ca. 19 g
Fett ca. 10,5 g
Protein ca. 7 g
Ballaststoffe ca. 1,5 g
Meine Backhelfer

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Ein tiefes Backblech mit hohem Rand gibt dem saftigen Kuchen genügend Platz, ein Einhand-Mehlsieb unterstützt eine gleichmäßige Mehlmischung und ein Apfelentkerner erleichtert die Vorbereitung der Äpfel.

Dr. Oetker Backblech mit extra hohem Rand

Das tiefe Backblech bietet ausreichend Randhöhe für einen hohen, saftigen Apfel-Quark-Blechkuchen und unterstützt gleichmäßig gebackene Schnitten.

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Damit lassen sich Mehl und Backpulver fein und gleichmäßig vorbereiten, bevor sie in den Quark-Rührteig kommen. Das unterstützt eine ruhige Krume ohne trockene Mehlstellen.

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Der Apfelentkerner erleichtert das saubere Entfernen der Kerngehäuse, bevor die Äpfel exakt abgewogen und anschließend in feine, dünne Stückchen geschnitten werden.

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Die Kombination aus Quark, dünnen Apfelstückchen und einer kontrollierten Teigkonsistenz hält die Schnitten saftig und zugleich gut portionierbar. Die dünne Zimt-Zucker-Schicht karamellisiert beim Backen leicht und gibt der Oberfläche ihre kräftige goldbraune Farbe.

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