← Zurück zur Startseite
Luftig, edel & pistazienfein

Matcha-Pistazien-Windbeutel

Diese Matcha-Pistazien-Windbeutel sind 1:1 passend zur Bildoptik entwickelt: goldbraun gebackene, luftig-hohle Brandteigkugeln, üppig gefüllt mit einer fein grünen Matcha-Creme, dazu eine glänzende Matcha-Glasur, die weich über die Deckel läuft. Gehackte Pistazien und dunkle Kakaonibs setzen den knackigen Abschluss und machen die Windbeutel modern, hochwertig und besonders.

8–10 Windbeutel Brandteig-Gebäck 200 °C Ober-/Unterhitze Backzeit ca. 25–30 Min. Creme 30–45 Min. kühlen Glasur 15–20 Min.
Matcha-Pistazien-Windbeutel mit grün gespritzter Matcha-Creme, glänzender Matcha-Glasur, gehackten Pistazien und Kakaonibs
Brandteig & Matcha

Goldbraune Windbeutel, sichtbar üppige Matcha-Creme, glänzende grüne Glasur, gehackte Pistazien und dunkle Kakaonibs – genau wie auf dem Bild.

Alles was du brauchst

Für den Brandteig

  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 150 g Weizenmehl, Type 405
  • 4 Eier, Größe M

Für die Matcha-Creme

  • 250 g Mascarpone
  • 250 ml Schlagsahne, sehr kalt
  • 60 g Puderzucker, gesiebt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL feines Matcha-Pulver, gesiebt
  • 1–2 TL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Sahnesteif, optional für mehr Stand

Für die Matcha-Glasur

  • 130 g weiße Schokolade
  • 45 ml Sahne
  • 1 TL feines Matcha-Pulver, gesiebt
  • 1 TL neutrales Öl für mehr Glanz, optional
  • 1 Prise Salz

Für die Dekoration

  • 50 g Pistazien, grob gehackt
  • 25–30 g Kakaonibs oder dunkle Schokosplitter

Außerdem

  • Backblech
  • Backpapier
  • Spritzbeutel mit großer Sterntülle oder Lochtülle
  • Spritzbeutel mit Sterntülle für die Creme
  • Holzlöffel oder stabiler Teigspatel
  • Kuchengitter

Brandteig lebt von der richtigen Konsistenz und vom ungestörten Backen. Die Windbeutel erst füllen, wenn sie vollständig ausgekühlt sind, damit die Matcha-Creme stabil bleibt und sichtbar schön aufgespritzt werden kann.

Schritt für Schritt

1

Brandteig im Topf abbrennen

Gib Wasser, Milch, Butter, Salz und Zucker in einen mittelgroßen Topf. Erhitze alles bei mittlerer Hitze, bis die Butter vollständig geschmolzen ist und die Flüssigkeit einmal richtig aufkocht. Die Mischung soll heiß genug sein, damit das Mehl sofort bindet und der Teig später stabil aufgehen kann.

Gib das Mehl auf einmal in den Topf und rühre sofort kräftig mit einem Holzlöffel oder stabilen Teigspatel. Am Anfang wirkt die Masse etwas klumpig, wird aber schnell zu einem glatten Teigkloß. Rühre weiter, bis sich der Teig deutlich vom Topfrand löst.

Brenne den Teig etwa 1–2 Minuten weiter ab, bis am Topfboden ein heller Belag sichtbar wird. Dieser Belag ist ein gutes Zeichen: Er zeigt, dass genug Feuchtigkeit verdampft ist. Wenn der Teig zu kurz abgebrannt wird, bleiben die Windbeutel später eher flach, weich und werden innen nicht schön hohl.

Der fertige Teigkloß soll glatt, kompakt und leicht glänzend wirken. Nimm den Topf vom Herd und gib den Teig in eine Rührschüssel. Lasse ihn 5–8 Minuten abkühlen. Er soll noch warm, aber nicht mehr heiß sein, damit die Eier beim Einarbeiten nicht stocken.

2

Eier einarbeiten und Brandteig prüfen

Rühre die Eier einzeln in den leicht abgekühlten Brandteig. Gib jedes Ei erst dann dazu, wenn das vorherige vollständig eingearbeitet ist. Am Anfang wirkt der Teig kurz getrennt, glänzend und rutschig, verbindet sich aber nach weiterem Rühren wieder zu einer glatten Masse.

Je nach Größe der Eier kann es sein, dass du das letzte Ei nicht vollständig brauchst. Prüfe deshalb die Konsistenz gegen Ende besonders genau. Der Brandteig soll glatt, glänzend und zäh vom Löffel fallen, aber nicht dünn laufen.

Richtig ist der Teig, wenn er langsam in einem breiten Band vom Löffel oder Teigspatel gleitet und eine weiche Spitze stehen bleibt. Ist er zu fest, gehen die Windbeutel schwer auf. Ist er zu weich, verlaufen sie auf dem Blech und bekommen keine schöne runde Form.

3

Windbeutel aufspritzen und goldbraun backen

Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor und belege ein Backblech mit Backpapier. Fülle den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle oder Lochtülle. Spritze 8–10 möglichst gleichmäßige Teighäufchen mit ausreichend Abstand auf das Blech.

Die Windbeutel sollen beim Backen deutlich aufgehen und innen hohl werden. Lasse deshalb zwischen den Häufchen genug Platz. Kleine Spitzen kannst du mit einem leicht angefeuchteten Finger vorsichtig glätten, damit sie nicht zu dunkel werden.

Backe die Windbeutel 25–30 Minuten, bis sie kräftig goldbraun, aufgegangen und stabil wirken. Öffne den Ofen während der Backzeit auf keinen Fall. Brandteig braucht die heiße, feuchte Luft im Ofen, um innen hohl zu werden; kalte Luft lässt ihn schnell zusammenfallen.

Die Windbeutel sind fertig, wenn sie sich trocken und leicht anfühlen, beim vorsichtigen Antippen stabil wirken und nicht mehr blass sind. Zu helle Windbeutel sehen zwar weich aus, fallen aber nach dem Backen leichter zusammen, weil die Hülle noch nicht fest genug ist.

Schalte nach der Backzeit den Ofen aus, öffne die Tür einen Spalt und lasse die Windbeutel noch etwa 5 Minuten darin ruhen. Danach auf ein Kuchengitter setzen. Wenn sie sehr viel Dampf enthalten, kannst du sie seitlich mit einem kleinen Messer kurz einstechen, damit Feuchtigkeit entweicht und die Hülle stabil bleibt.

4

Matcha-Creme luftig und standfest vorbereiten

Siebe das Matcha-Pulver sehr sorgfältig, damit keine grünen Klümpchen in der Creme bleiben. Verrühre Mascarpone, gesiebten Puderzucker, Vanillezucker, Matcha und Zitronensaft nur kurz zu einer glatten Basis. Rühre nicht zu lange, damit die Mascarpone nicht weich oder grisselig wird.

Die Cremebasis soll fein grün, glatt und aromatisch wirken. Sie darf nicht stumpf, fleckig oder klumpig aussehen. Wenn du noch kleine Matcha-Punkte siehst, streiche die Masse mit dem Teigschaber gründlich durch und rühre nur so lange, bis sie gleichmäßig ist.

Schlage die sehr kalte Sahne cremig-steif auf. Wenn die Windbeutel etwas länger stehen sollen, kannst du Sahnesteif verwenden. Die Sahne soll Stand haben, aber noch glatt und geschmeidig aussehen.

Hebe die Sahne vorsichtig unter die Matcha-Mascarpone-Basis. Arbeite mit einem Teigschaber und ruhigen Bewegungen, damit die Creme luftig bleibt. Die fertige Creme soll standfest und spritzfähig sein, aber nicht kompakt oder schwer wirken.

Fülle die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und stelle sie 30–45 Minuten kalt. Dadurch lässt sie sich später in breiten, sichtbaren Wellen aufspritzen. Wenn die Creme zu weich ist, läuft sie aus den Windbeuteln heraus und verliert die schöne Bildoptik.

5

Windbeutel aufschneiden und üppig füllen

Schneide die vollständig ausgekühlten Windbeutel waagerecht auf. Verwende ein scharfes Messer und arbeite vorsichtig, damit die luftige Brandteigstruktur nicht zusammengedrückt wird. Die Deckel sollten sich leicht abheben lassen und innen sollte ein hohler Raum sichtbar sein.

Falls die Windbeutel innen noch leicht feucht wirken, lasse die aufgeschnittenen Hälften einige Minuten offen liegen. Die Creme hält besser, wenn die Brandteigschalen kalt und innen nicht mehr dampfig sind. So bleibt die Füllung frisch und der Boden weicht nicht sofort durch.

Spritze die gekühlte Matcha-Creme großzügig auf die unteren Hälften. Arbeite kreisförmig von außen nach innen und setze die Creme bewusst hoch auf. Auf dem Bild ist die grüne Füllung üppig, dekorativ und deutlich sichtbar, deshalb sollte sie nicht zu flach aufgetragen werden.

Setze die Deckel locker auf die Creme, ohne sie fest herunterzudrücken. Die Creme soll zwischen den Hälften sichtbar bleiben und ihre gespritzte Form behalten. Wenn du zu stark drückst, quillt sie ungleichmäßig heraus und verliert die elegante Wellenform.

Fülle die Windbeutel idealerweise erst kurz vor dem Servieren. So bleibt der Brandteig außen angenehmer und die Creme wirkt frisch, kühl und klar aufgespritzt.

6

Matcha-Glasur glänzend anrühren

Hacke die weiße Schokolade fein und gib sie in eine kleine Schüssel. Erhitze die Sahne nur sanft, bis sie heiß ist, aber nicht sprudelnd kocht. Gieße die heiße Sahne über die Schokolade und lasse alles kurz stehen, damit die Schokolade anschmelzen kann.

Rühre die Mischung langsam glatt. Siebe das Matcha-Pulver darüber und arbeite es gründlich ein, bis die Glasur gleichmäßig grün ist. Ein kleiner Teelöffel neutrales Öl kann den Glanz verstärken, ist aber optional.

Die Glasur soll dickflüssig, glänzend und noch weich fließend sein. Wenn sie zu heiß und dünn ist, läuft sie zu stark von den Windbeuteln herunter. Wenn sie zu fest wird, lässt sie sich nicht mehr schön über die Rundungen ziehen. Lasse sie deshalb kurz abkühlen, bis sie langsam vom Löffel läuft.

Für die Bildoptik soll die Glasur in sichtbaren grünen Streifen und weichen Linien über den Deckel laufen, nicht als komplett geschlossene dicke Haube alles verdecken. So bleiben Brandteig, Creme und Topping optisch schön erkennbar.

7

Glasieren und mit Pistazien dekorieren

Verteile die Matcha-Glasur mit einem Löffel über die Deckel der gefüllten Windbeutel. Lasse sie weich über die Rundungen laufen, sodass einzelne grüne Linien und Tropfen entstehen. Die Glasur soll sichtbar glänzen und nicht komplett glatt wie eine dicke Haube wirken.

Streue sofort gehackte Pistazien und Kakaonibs oder dunkle Schokosplitter darüber, solange die Glasur noch weich ist. So haften die Toppings gut und bleiben auf den Windbeuteln sitzen. Die Pistazien bringen die grüne Farbe stärker hervor, während die dunklen Stückchen den Kontrast aus dem Bild aufnehmen.

Lasse die Glasur etwa 15–20 Minuten anziehen. Sie soll nicht mehr stark kleben, aber noch leicht glänzen. Wenn du die Windbeutel direkt stapelst oder bewegst, kann die Glasur verschmieren und die Pistazien verrutschen.

8

Frisch servieren und richtig aufbewahren

Serviere die Matcha-Pistazien-Windbeutel möglichst frisch. Dann ist der Brandteig außen noch zart, die Creme innen kühl und luftig und die Glasur oben schön glänzend. Genau dieser Kontrast macht die Windbeutel so besonders.

Wenn du sie vorbereiten möchtest, kannst du die ungefüllten Brandteigschalen 1 Tag vorher backen. Bewahre sie nach dem vollständigen Auskühlen trocken und locker abgedeckt auf. Sind sie am nächsten Tag etwas weicher, kannst du sie vor dem Füllen 3–5 Minuten bei 150 °C kurz auffrischen und danach wieder vollständig auskühlen lassen.

Gefüllte Windbeutel sollten im Kühlschrank aufbewahrt und am besten innerhalb weniger Stunden serviert werden. Mit der Zeit wird der Brandteig durch die Creme weicher, auch wenn der Geschmack weiterhin fein bleibt.

Der schönste Look entsteht, wenn Creme und Glasur frisch aufgetragen sind und die Pistazien noch knackig wirken. Richte die Windbeutel auf einer großen Platte an und streue nach Wunsch ein paar Pistazien darum, damit die Optik wie auf dem Bild lebendig und hochwertig wirkt.

💗 Profi-Tipp: Der Ofen darf während des Backens nicht geöffnet werden. Brandteig braucht die gleichmäßige Hitze, damit die Windbeutel innen hohl werden und nach dem Backen stabil stehen bleiben.
Premium-Hinweis: Für die 1:1 passende Bildoptik sind drei Dinge entscheidend: goldbraun und stabil gebackener Brandteig, eine üppig sichtbare grüne Matcha-Creme und eine glänzende Matcha-Glasur mit Pistazien und dunklen Kakaonibs als knackigem Abschluss.
Meine Backhelfer

Premium Toolbox

Für diese Matcha-Pistazien-Windbeutel helfen dir vor allem ein stabiler Spritzbeutel, feines Matcha-Pulver und eine kleine Winkelpalette, damit Brandteig, Creme und Glasur sauber gelingen.

Spritzbeutel mit Sterntüllen

Ideal für gleichmäßige Windbeutel und eine sichtbar schöne, üppig gespritzte Cremefüllung.

Zum Produkt

Matcha-Pulver

Wichtig für eine feine grüne Farbe, eine glatte Creme und den edlen Matcha-Geschmack.

Zum Produkt

Kleine Winkelpalette

Hilft dir, Glasur und Creme kontrolliert zu verteilen, ohne die feine Brandteigform zu zerdrücken.

Zum Produkt
Dieses Rezept wurde 1:1 passend zur Bildoptik entwickelt: luftige goldbraune Brandteig-Windbeutel, sichtbar üppige Matcha-Creme, glänzende Matcha-Glasur, gehackte Pistazien und dunkle Kakaonibs als dekorativer Abschluss.

Noch mehr süße Backträume entdecken

Wenn du besondere Cremegebäcke, Windbeutel und moderne Matcha-Ideen liebst, findest du auf meiner Startseite noch mehr liebevoll erklärte Backrezepte im Premium Editorial Stil.

Zur Startseite