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Cremig, fein & klassisch

Klassischer Käsekuchen

Dieser klassische Käsekuchen verbindet einen flachen, fein gebackenen Butter-Keksbröselboden mit einer hohen, hellen Quarkfüllung, die nach dem Kühlen cremig und zugleich sauber schnittfest bleibt. Die schlichte Oberfläche zeigt feine natürliche Streichspuren, während der kräftig goldbraune Backrand dem Kuchen seinen charakteristischen Abschluss gibt.

26 cm Springform Randhöhe ca. 7 cm 170 °C Ober-/Unterhitze Boden 10 Min. Kuchen 75–85 Min. 12 Stücke
Vorbereitung ca. 40 Min.
Backen 10 + 75–85 Min.
Auskühlen & Kühlen mind. 6 Std.
Form Ø 26 cm
Ergibt 12 Stücke
Schwierigkeit Mittel
Hoher klassischer Käsekuchen mit dünnem Keksbröselboden, heller cremiger Quarkfüllung und kräftig dunkelgoldenem Backrand
Keksboden & Quark

Hoher cremiger Käsekuchen mit flachem Butter-Keksbröselboden, feinporiger heller Füllung, glatter Oberfläche und kräftig goldbraunem Rand.

Alles, was du brauchst

Für den Butter-Keksbröselboden

  • 220 g Butterkekse
  • 90 g Butter, geschmolzen
  • 1 Prise Salz

Für die cremige Quarkfüllung

  • 1,25 kg Magerquark, zimmerwarm
  • 225 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier, Größe M, zimmerwarm
  • 250 ml Sahne, zimmerwarm
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen, ca. 37 g
  • 20 g Speisestärke
  • 1½ TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 1½ EL Zitronensaft

Für die Form

  • Etwas Butter für den Springformrand
  • 1 Bogen Backpapier für den Formboden

Außerdem

  • Springform Ø 26 cm, Randhöhe ca. 7 cm
  • Küchenwaage
  • Multizerkleinerer oder Gefrierbeutel mit Teigrolle
  • Große Rührschüssel, mindestens 4 l
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Feines Sieb für Vanillepuddingpulver und Speisestärke
  • Teigschaber
  • Winkelpalette, optional
  • Kuchengitter
  • Kuchenlöser oder dünnes Messer
  • Langes scharfes Messer zum Schneiden

Verwende für den Boden trockene, ungefüllte Kekse und zerkleinere sie gleichmäßig fein, aber nicht zu Keksmehl. Der Keksboden wird ausschließlich flach auf den Formboden gedrückt – an den Seiten wird kein Rand hochgezogen. Für eine ruhige, feinporige Füllung sollten Magerquark, Eier und Sahne nicht eiskalt verarbeitet werden.

Schritt für Schritt

1

Keksbröselboden vorbereiten

Heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege den Boden einer 26-cm-Springform mit Backpapier aus und fette den etwa 7 cm hohen Rand sehr dünn mit Butter ein. Zerkleinere die Butterkekse zu feinen Bröseln; einige etwas gröbere Krümel dürfen bleiben, damit die Bröselstruktur nach dem Backen noch erkennbar ist.

Vermische die Brösel gründlich mit der geschmolzenen Butter und einer Prise Salz. Die Mischung soll gleichmäßig feucht sein und beim Zusammendrücken geschlossen zusammenhalten, ohne schmierig zu wirken. Verteile sie auf dem Formboden und drücke sie mit flacher Hand oder einem Glasboden zu einer etwa 7–8 mm hohen Schicht fest.

Arbeite besonders am Formrand mit gleichmäßigem Druck, damit keine lockeren oder deutlich dickeren Stellen entstehen; zu starkes Verdichten würde den Boden unnötig hart machen. Ziehe keinen Rand hoch. Backe den Boden 10 Minuten auf mittlerer Schiene vor, bis die Oberfläche leicht trocken und gesetzt wirkt. Lass ihn danach kurz in der Form abkühlen, bevor die Quarkfüllung daraufkommt.

2

Quarkfüllung ruhig anrühren

Gib Magerquark, Zucker, Vanillezucker, Sahne, Zitronenschale und Zitronensaft in eine große Rührschüssel. Verrühre alles auf niedriger Stufe nur so lange, bis eine glatte, homogene Creme entstanden ist. Streiche zwischendurch mit dem Teigschaber am Schüsselrand und über den Boden, damit dort keine festeren Quarkreste zurückbleiben.

Arbeite langsam und ohne die Masse aufzuschlagen. Die Füllung soll dickflüssig, cremig und seidig wirken, aber nur wenig Luft enthalten. Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes Ei nur kurz ein, bis es gerade aufgenommen ist. Nach dem letzten Ei darf die Masse etwas fließender werden, soll aber weiterhin deutlich cremig und nicht schaumig wirken.

Siebe Vanillepuddingpulver und Speisestärke gemeinsam darüber und arbeite beides bei niedriger Geschwindigkeit nur kurz unter. Streiche zum Schluss noch einmal mit dem Teigschaber durch die Schüssel. Die fertige Füllung soll gleichmäßig fließen und frei von sichtbaren Pulvernestern oder groben Quarkklümpchen sein; einzelne kleine Luftbläschen sind unproblematisch.

3

Füllung einfüllen und glätten

Gieße die Quarkfüllung langsam auf den kurz abgekühlten Keksbröselboden und lass sie dabei in die Mitte der Form laufen, damit der gepresste Boden nicht aufgewirbelt wird. Gib der Masse einige Sekunden Zeit, sich von selbst bis zum Rand auszubreiten, und kontrolliere, dass sie überall gleich hoch steht.

Streiche die Oberfläche anschließend mit einem Teigschaber oder einer Winkelpalette behutsam eben. Feine Kreis- oder Streichspuren dürfen sichtbar bleiben und passen zur natürlichen Oberfläche des Kuchens; nur deutliche Vertiefungen solltest du glätten. Arbeite dabei nur an der Oberfläche und rühre die Masse in der Form nicht erneut durch.

Klopfe die Springform zum Schluss zwei- bis dreimal vorsichtig auf ein gefaltetes Küchentuch, damit größere Luftblasen nach oben steigen können. Warte kurz, bis sich die Oberfläche wieder gesetzt hat. Platzt eine größere Blase auf, streiche nur diese Stelle sanft glatt. Kleine Luftbläschen dürfen bleiben. Die Oberfläche soll anschließend gleichmäßig und möglichst ruhig wirken.

4

Käsekuchen goldbraun backen

Backe den Käsekuchen auf der mittleren Schiene bei 170 °C Ober-/Unterhitze etwa 75–85 Minuten. Öffne die Ofentür während der ersten 55 Minuten möglichst nicht, damit sich die hohe Quarkfüllung gleichmäßig setzen kann und die Oberfläche nicht durch einen frühen Temperaturabfall einreißt. Gegen Ende sollte sich die Oberfläche zunehmend stabilisieren.

Der Rand soll kräftig goldbraun bis dunkelgolden sein, während das Zentrum sichtbar heller bleibt. Beim vorsichtigen Bewegen der Form soll der äußere Bereich bereits stabil wirken, während die Mitte als zusammenhängende Fläche nur noch leicht nachschwingt. Die Bewegung sollte rasch wieder zur Ruhe kommen; die Füllung darf weder flüssig wirken noch deutliche Wellen schlagen. Prüfe den Gargrad deshalb nicht mit einem Holzstäbchen.

Wird der obere Rand zu dunkel, bevor die Mitte ausreichend gesetzt ist, lege Backpapier locker über die Form, ohne die Oberfläche zu berühren. Schwingt das Zentrum noch deutlich zu stark nach, gib dem Kuchen weitere 5 Minuten und prüfe erneut. Backe nur so lange weiter, bis der Rand stabil ist und die Mitte leicht beweglich bleibt. Beim Abkühlen setzt sich die Füllung weiter und bleibt dadurch cremig und feinporig.

5

Langsam vollständig auskühlen

Schalte den Backofen aus und öffne die Ofentür zunächst nur einen Spalt. Lass den Käsekuchen etwa 25 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen, damit sich die Temperatur langsam angleicht und die hohe Füllung nicht abrupt zusammenfällt. Bewege die Form in dieser Phase möglichst wenig. Die Mitte darf sich dabei noch leicht setzen, während der Rand stabil bleibt.

Nimm die Form anschließend heraus und stelle sie auf ein Kuchengitter, damit auch von unten Luft zirkulieren kann. Lass den Kuchen je nach Raumtemperatur etwa 1½–2 Stunden stehen, bis sich die Form nicht mehr warm anfühlt und der Käsekuchen Raumtemperatur erreicht hat. Vermeide starke Zugluft oder einen sehr kalten Untergrund, damit der Temperaturwechsel gleichmäßig bleibt.

Öffne den Springformrand noch nicht, denn die Seiten brauchen weiterhin Halt. Die warme Füllung bleibt zunächst weich und gewinnt erst nach und nach ihre feinporige, schnittfeste Struktur. Kleine Höhenveränderungen oder ein leichtes Zurücksinken sind normal und gleichen sich beim Kühlen meist weiter aus. Erst wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, kommt er in den Kühlschrank.

6

Gründlich kühlen und lösen

Stelle den ausgekühlten Käsekuchen mitsamt Springform für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Vom Ausschalten des Backofens bis zum fertig gekühlten Kuchen solltest du insgesamt mindestens 6 Stunden einplanen, damit auch die hohe Mitte sicher und gleichmäßig durchgekühlt ist.

Löse den Kuchen erst nach dieser Kühlphase. Die Füllung soll bis zur Mitte durchgekühlt und ausreichend schnittfest sein, bevor du den Springformrand öffnest. Fahre anschließend mit einem Kuchenlöser oder einem dünnen, glatten Messer vorsichtig am inneren Formrand entlang. Halte die Klinge möglichst nah an der Form und führe sie senkrecht, damit die hohe Seitenfläche nicht einreißt.

Öffne den Springformring langsam und beobachte, ob sich der Kuchen rundum sauber löst. Bleibt eine Stelle leicht haften, halte dort kurz an und löse nur diesen Bereich behutsam nach, statt am Ring zu ziehen. Hebe den Ring anschließend gerade nach oben ab. So bleibt die Seitenfläche möglichst unversehrt und die Füllung behält ihre saubere Form.

7

Sauber schneiden und servieren

Schneide den gut gekühlten Käsekuchen mit einem langen, scharfen Messer in 12 gleichmäßige Stücke. Tauche die Klinge vor jedem Schnitt kurz in heißes Wasser, wische sie vollständig trocken und entferne zwischen den Stücken anhaftende Quarkmasse. So bleiben die hellen Schnittflächen glatt und der dünne Keksboden wird sauber durchtrennt.

Setze die Klinge senkrecht an und führe sie ruhig ohne Sägen durch die cremige Füllung. Erst am Keksbröselboden darfst du etwas mehr Druck geben, damit er sauber nachgibt und nicht unnötig zerbröselt. Hebe jedes Stück anschließend vorsichtig vom Boden, damit die dünne Bröselschicht möglichst geschlossen am Kuchen bleibt.

Serviere den Käsekuchen kühl, aber nicht eiskalt; etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur reichen aus, damit die Füllung etwas weicher wird und Vanille sowie Zitrone deutlicher hervortreten. Der Kuchen braucht weder Puderzucker noch Früchte oder zusätzliche Creme. Serviere ihn pur, damit Quarkfüllung, Keksboden und goldbrauner Backrand im Mittelpunkt bleiben.

💗 Profi-Tipp: Ist dein Magerquark ungewöhnlich wasserreich, lass ihn vor der Verarbeitung kurz in einem feinmaschigen Sieb abtropfen. Entferne dabei nur überschüssige freie Flüssigkeit – ein zu stark entwässerter Quark würde die Füllung unnötig fest und weniger cremig machen.
Premium-Hinweis: Stelle den Käsekuchen erst vollständig abgekühlt in den Kühlschrank. Decke ihn während der ersten Kühlphase nur locker ab, damit sich auf der Oberfläche kein Kondenswasser sammelt; nach dem vollständigen Durchkühlen kannst du ihn luftdicht abdecken.
Aufbewahrung: Bewahre den vollständig gekühlten Käsekuchen gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Dort bleibt er etwa 3 Tage frisch. Decke angeschnittene Flächen anschließend wieder sorgfältig ab, damit die cremige Füllung nicht austrocknet.

Pro Stück

Die Angaben sind Näherungswerte für 1 von 12 Stücken und können je nach verwendeten Butterkeksen, Quark, Sahne und Vanillepuddingpulver leicht abweichen.

390 kcalEnergie
42 gKohlenhydrate
29 gZucker
17 gFett
17 gProtein
0,5 gBallaststoffe
Meine Backhelfer

Premium Toolbox

Für diesen hohen Käsekuchen sind ein zuverlässiger Zerkleinerer für den feinen Keksboden, eine hohe 26-cm-Springform und ein flexibler Teigschaber für die cremige Quarkmasse besonders praktisch.

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Der kompakte Zerkleinerer hilft dabei, die Butterkekse gleichmäßig fein zu zerkleinern, damit sich der dünne Bröselboden sauber und geschlossen in die Springform drücken lässt.

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Dr. Oetker Springform Back-Trend Ø 26 cm

Die hohe 26-cm-Springform bietet genügend Platz für den flachen Keksbröselboden und die hohe Quarkfüllung und unterstützt eine gleichmäßige Form beim Backen.

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Der flexible Teigschaber eignet sich zum sauberen Auskratzen der Schüssel und zum ruhigen Verteilen der Quarkfüllung, ohne unnötig viel Luft in die Masse einzuarbeiten.

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