Klassischer Apfelkuchen mit Mandeln
Dieser klassische Apfelkuchen verbindet eine schwere Butter-Mandel-Rührmasse mit feinporiger, saftiger Krume, einer weich gebackenen Apfellage im Inneren und dicht gelegten Apfelspalten auf der Oberfläche. Die gemahlenen Mandeln geben der Krume etwas mehr Substanz, während geröstete Mandelblättchen und ein dünner Aprikosenglanz den kräftig goldbraunen Kuchen abrunden.
Saftiger Apfelkuchen mit heller, feinporiger Mandelkrume, einer weich gebackenen Apfellage im Anschnitt, dicht gelegten Apfelspalten, gerösteten Mandelblättchen, kräftig goldbraunem Rand und feinem Aprikosenglanz.
Alles, was du brauchst
Für die schwere Butter-Mandel-Rührmasse
- 220 g Butter, weich
- 170 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 4 Eier, Größe M, zimmerwarm
- 210 g Weizenmehl Type 405
- 80 g Mandeln, sehr fein gemahlen
- 2 TL Backpulver
- 100 ml Milch, zimmerwarm
- 40 g Schmand
Für die Äpfel
- 900–1000 g Äpfel, geschält
- 2 EL Zitronensaft
Für die Oberfläche
- 25 g Zucker
- 1 TL Zimt
- 40 g Mandelblättchen
Für den Aprikosenglanz
- 60 g Aprikosenkonfitüre
- 1 EL Wasser
Außerdem
- Springform Ø 26 cm, Randhöhe ca. 7 cm
- Backpapier
- Etwas Butter für den Formrand
- Etwas Mehl zum Ausstäuben
- Küchenwaage
- Große Rührschüssel
- Handmixer oder Küchenmaschine
- Teigschaber
- Schälmesser
- Scharfes Messer für die Apfelspalten
- Kleiner Topf
- Feines Sieb, optional
- Backpinsel
- Holzstäbchen für die Garprobe
- Langes scharfes Messer zum Schneiden
- Tortenheber oder Palette
Mahle die Mandeln möglichst fein, damit die Krume gleichmäßig und feinporig bleibt. Von den vorbereiteten Äpfeln werden etwa 250 g für die innere Apfellage zurückbehalten; der größere Teil bleibt für die dicht belegte Oberfläche. Butter, Eier und Milch sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, damit sich die Butter-Ei-Basis möglichst sauber verbindet.
Schritt für Schritt
Springform vorbereiten
Lege den Boden einer Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier aus, fette den etwa 7 cm hohen Rand dünn mit Butter ein und bestäube ihn leicht mit Mehl. Klopfe überschüssiges Mehl anschließend wieder aus der Form.
Wiege alle Zutaten vollständig ab. Lass Butter, Eier und Milch rechtzeitig Zimmertemperatur annehmen, damit sie sich später gleichmäßiger miteinander verbinden und die Buttermasse beim Einarbeiten der Eier möglichst stabil bleibt.
Vermische Mehl, sehr fein gemahlene Mandeln und Backpulver in einer separaten Schüssel. Stelle auch Schmand und Milch griffbereit, damit du die Rührmasse nach dem Aufschlagen der Butter-Ei-Basis ohne unnötige Pause fertigstellen kannst.
Äpfel schälen und aufteilen
Schäle die Äpfel vollständig, viertle sie und entferne das Kerngehäuse sauber. Schneide die Viertel anschließend in etwa 5–7 mm dünne, möglichst gleichmäßige Spalten. So werden die Früchte während der Backzeit weich, ohne ihre Kontur vollständig zu verlieren.
Vermische die Apfelspalten vorsichtig mit dem Zitronensaft. Sie sollen nur leicht benetzt sein und nicht in Flüssigkeit stehen, damit später möglichst wenig überschüssiger Saft in die ungebackene Rührmasse gelangt.
Nimm etwa 250 g der vorbereiteten Apfelspalten für die innere Apfellage ab und stelle sie separat bereit. Die übrigen Früchte bleiben für die Oberfläche. Halte dort größere und kleinere Stücke möglichst getrennt, damit sich die Form später dicht und ohne große Lücken belegen lässt.
Buttermasse hellcremig aufschlagen
Gib die weiche Butter zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel. Schlage alles etwa 4–5 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe, bis die Masse deutlich heller, cremig und sichtbar luftiger geworden ist.
Gib die Eier anschließend einzeln dazu und rühre jedes Ei nur so lange ein, bis es sich weitgehend mit der Buttermasse verbunden hat. Schabe die Schüssel zwischendurch bis zum Boden aus, damit keine festeren Butterreste zurückbleiben.
Die fertige Eier-Butter-Masse soll weich und cremig wirken. Falls sie nach einem Ei vorübergehend leicht grisselig aussieht, ist das unproblematisch; mit der späteren Mehl-Mandel-Mischung verbindet sie sich wieder zu einer gleichmäßigen Rührmasse.
Schwere Butter-Mandel-Rührmasse fertigstellen
Gib die vorbereitete Mehl-Mandel-Mischung in zwei bis drei Portionen zur Buttermasse und arbeite sie abwechselnd mit der Milch auf niedriger Stufe kurz ein. Rühre jeweils nur so lange, bis die trockenen Zutaten fast vollständig aufgenommen sind.
Hebe zum Schluss den Schmand kurz und gleichmäßig unter. Die fertige Rührmasse soll dickcremig, weich und schwer reißend vom Teigschaber fallen. Sie darf nicht dünnflüssig sein, weil sie sowohl die innere Apfellage als auch den dichten Oberflächenbelag tragen muss.
Arbeite nach der Mehlzugabe nicht länger als nötig weiter. So bleibt die Krume nach dem Backen feinporig und saftig, während Butter und Mandeln ihr zugleich mehr Körper und die für diesen Kuchen passende kompaktere Struktur geben.
Rührmasse mit Apfellage einschichten
Verteile zunächst etwa die Hälfte der schweren Butter-Mandel-Rührmasse gleichmäßig in der vorbereiteten Springform. Glätte sie nur leicht und lege die separat zurückbehaltenen etwa 250 g Apfelspalten locker und möglichst flach darauf.
Die inneren Apfelstücke dürfen sich stellenweise leicht überlappen, sollen aber keine kompakte, vollständig geschlossene Fruchtschicht bilden. So bleibt zwischen den Früchten genügend Rührmasse, die sie beim Backen umschließen und die Krume stabil halten kann.
Gib die restliche Rührmasse portionsweise darüber und verstreiche sie vorsichtig, bis die innere Apfellage gerade bedeckt ist. Arbeite ohne starken Druck, damit die Früchte nicht bis auf den Formboden gedrückt werden und sich im Anschnitt natürlich innerhalb der Krume verteilen.
Apfeloberfläche dicht belegen
Heize jetzt den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege während des Vorheizens die übrigen Apfelspalten dicht und leicht überlappend auf die Rührmasse. Arbeite vom äußeren Rand nach innen und richte die Früchte in lockeren, fächerartigen Reihen aus.
Schließe kleinere Zwischenräume mit kürzeren Apfelstücken und drücke die Früchte nur ganz leicht an. Die oberen Spalten dürfen beim Backen etwas in die weiche Rührmasse einsinken, sollen aber deutlich auf der Oberfläche sichtbar bleiben.
Vermische Zucker und Zimt und streue die Mischung fein über die Äpfel. Verteile anschließend die 40 g Mandelblättchen locker und unregelmäßig darüber. Die Mandeln sollen Akzente setzen, ohne die dicht gelegten Apfelspalten zu verdecken.
Apfelkuchen goldbraun backen
Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 55–60 Minuten. Öffne die Backofentür während der ersten 40 Minuten möglichst nicht, damit sich die schwere Rührmasse trotz der inneren Apfellage und des dichten Oberflächenbelags gleichmäßig aufbauen und stabilisieren kann.
Während des Backens geht die Mandelkrume zwischen den oberen Apfelspalten leicht auf. Die Früchte werden weich, die Mandelblättchen rösten leicht und der äußere Kuchenrand soll eine kräftige goldbraune Farbe bekommen.
Prüfe den Kuchen gegen Ende mit einem Holzstäbchen an einer freien Stelle zwischen den Äpfeln. Etwas Fruchtfeuchtigkeit ist unproblematisch, rohe Masse darf jedoch nicht daran haften. Wird die Oberfläche zu dunkel, decke sie locker mit Backpapier ab.
Feinen Aprikosenglanz auftragen
Lass den fertig gebackenen Kuchen zunächst etwa 10–15 Minuten in der Form ruhen. Erwärme gegen Ende dieser Ruhezeit die Aprikosenkonfitüre zusammen mit einem Esslöffel Wasser bei niedriger Hitze, bis sie glatt und gut streichfähig ist.
Enthält die Konfitüre größere Fruchtstücke, kannst du sie für eine besonders feine Oberfläche kurz durch ein Sieb streichen. Bestreiche anschließend die noch warmen Apfelspalten mit dem ebenfalls warmen Aprikosenglanz. Führe den Pinsel leicht über die Oberfläche, damit die Mandelblättchen möglichst an ihrem Platz bleiben.
Trage nur eine dünne Schicht auf. Die Aprikosenkonfitüre soll Äpfeln und Mandelblättchen einen feinen, warmen Goldglanz geben, ohne eine dicke oder klebrige Glasurschicht auf der Oberfläche zu bilden.
Auskühlen, lösen und servieren
Lass den glasierten Kuchen anschließend weitere 20–25 Minuten in der Springform stehen. Löse danach den Rand vorsichtig mit einem dünnen Messer, falls einzelne Stellen leicht haften, und öffne die Springform langsam.
Lass den Apfelkuchen anschließend vollständig auskühlen. Plane vom Herausnehmen aus dem Backofen bis zum vollständigen Auskühlen insgesamt mindestens 2 Stunden ein. Die Ruhezeiten vor und nach dem Glasieren sind bereits Teil dieser gesamten Auskühlzeit.
Schneide den ausgekühlten Kuchen mit einem langen, scharfen Messer in 12 Stücke. Durch die eingeschichtete Apfellage zeigt sich im Anschnitt eine saftige, feinporige Krume mit weich gebackenen Fruchtstücken, während der dichte Apfelbelag die Oberfläche prägt. Serviere den Kuchen bei Raumtemperatur.
Pro Stück
Die Angaben sind Näherungswerte für 1 von 12 Stücken und können je nach tatsächlich verwendeter Apfelmenge, Schmand, Mandelblättchen und Aprikosenkonfitüre leicht abweichen.
Premium Toolbox
Für diesen Apfelkuchen sind eine passende 26-cm-Springform, ein handliches Schälmesser für die vielen Äpfel und ein feiner Silikonpinsel für den dünnen Aprikosenglanz besonders praktisch.
Dr. Oetker Springform Ø 26 cm
Die 26-cm-Springform bietet der schweren Butter-Mandel-Rührmasse, der inneren Apfellage und dem dichten Oberflächenbelag ausreichend Platz für einen gleichmäßig hohen Kuchen.
Fackelmann / Nirosta Schälmesser Wave 7 cm
Das kompakte Schälmesser eignet sich besonders gut, um die Äpfel vollständig zu schälen und sauber für die innere Apfellage sowie den dichten Oberflächenbelag vorzubereiten.
Decocino Silikonpinsel Apple Green 21 cm
Mit dem Silikonpinsel lässt sich der warme Aprikosenglanz dünn über die empfindlichen Apfelspalten und Mandelblättchen verteilen, ohne die Oberfläche unnötig zu verschieben.
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