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Federleicht, zart & goldbraun

Japanischer Soufflé-Käsekuchen

Dieser japanische Soufflé-Käsekuchen wird langsam im heißen Wasserbad gebacken. Eine sanft erwärmte Frischkäsebasis und elastischer Eischnee ergeben eine hohe, helle und feinporige Krume unter einer gleichmäßig goldbraunen Oberfläche.

Form: etwa 30 × 20 cm · 7 cm hoch 160 °C, danach 150 °C Backzeit: ca. 85–90 Min. Auskühlen & Kühlen: ca. 3 Std. 30 Min. 10 große Stücke Gesamtzeit: ca. 6 Std.
Hoher rechteckiger japanischer Soufflé-Käsekuchen mit goldbrauner Oberfläche, heller Krume und einem großen abgetrennten Stück auf einer Keramikplatte Soufflé-Käsekuchen
Hoher rechteckiger Soufflé-Käsekuchen mit goldbrauner Oberfläche, feinem Puderzucker und einem großen abgetrennten Stück, das die helle luftige Krume zeigt.
Zu den Zutaten Zur Zubereitung

Rezept auf einen Blick

Vorbereitung ca. 1 Std.
Backen ca. 85–90 Min.
Auskühlen & Kühlen ca. 3 Std. 30 Min.
Gesamtzeit ca. 6 Std.
Form 30 × 20 × 7 cm
Schwierigkeit Anspruchsvoll

Zutaten

Für die Frischkäsebasis

  • 600 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 150 g Butter
  • 250 ml Vollmilch
  • 1½ TL Vanillepaste
  • 2 Prisen Salz
  • 2 TL Zitronensaft

Für die Eigelbmasse

  • 10 Eigelb, Größe M
  • 140 g Weizenmehl, Type 405
  • 50 g Speisestärke
  • Optional: 2 TL fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Für den Eischnee

  • 10 Eiweiß, Größe M
  • 250 g feiner Zucker
  • 2 TL Zitronensaft

Zum Fertigstellen

  • 25 g Puderzucker zum feinen Bestäuben
Wichtig für den Eischnee: Schüssel und Rührbesen müssen vollständig sauber und fettfrei sein. Trenne jedes Ei zuerst über einer kleinen Schale, damit kein Eigelb in die Eiweißmenge gelangt. Frischkäse, Milch und Eier sollten vor der Verarbeitung nicht mehr eiskalt sein.

Hilfsmittel

  • Geschlossene Silikonbackform, etwa 30 × 20 × 7 cm, und etwas größere stabile Metallform als Stütze
  • Tiefe stabile Auflaufform sowie heißes Wasser für das Wasserbad
  • Backpapier für Boden, Seiten und einen mindestens 9 cm hohen Papierkragen
  • Hitzebeständige Schüssel und zwei große Rührschüsseln, eine davon mit mindestens 4 l Fassungsvermögen
  • Schneebesen, Handmixer oder Küchenmaschine, feines Sieb und Teigschaber
  • Kleine saubere Schale zum Trennen der Eier sowie Topf oder Wasserkocher
  • Holzstäbchen, Kuchengitter, Schneidebrett, Tortenretter, langes Messer und Ofenhandschuhe

Zubereitung

1

Form und Ofen vorbereiten

Heize den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor und stelle einen Rost auf die mittlere Schiene. Lege Boden und Seiten einer geschlossenen rechteckigen Silikonbackform von etwa 30 × 20 × 7 cm glatt mit Backpapier aus. Der Papierkragen soll rundum mindestens 9 cm hoch reichen, damit die luftige Masse beim Aufgehen sicher geführt wird.

Setze die ausgekleidete Silikonform in eine etwas größere, geschlossene und stabile Metallform. Diese Stützform hält Boden und Seiten beim Befüllen und später im Wasserbad zuverlässig in Form. Trenne die Eier sorgfältig, gib die Eiweiße in die große fettfreie Rührschüssel und sammle die Eigelbe zunächst in einer kleinen sauberen Schale.

2

Frischkäsebasis sanft erwärmen

Gib Frischkäse, Butter, Milch, Vanillepaste, Salz und 2 TL Zitronensaft in eine hitzebeständige Schüssel. Erwärme alles über einem sanften Wasserbad und rühre langsam, bis Butter und Frischkäse vollständig geschmolzen sind und eine glatte, helle Creme entsteht. Fahre dabei auch am Rand und am Boden der Schüssel entlang, damit keine festeren Reste zurückbleiben. Die Masse darf nicht kochen.

Nimm die Schüssel vom Wasserbad und lasse die Creme etwa 5 Minuten abkühlen. Sie soll lauwarm sein, nicht mehr dampfen und in einem weichen Band vom Schneebesen laufen. Fühlt sie sich noch deutlich warm an, lasse sie ein bis zwei Minuten länger stehen.

3

Eigelbmasse glatt rühren

Rühre die Eigelbe einzeln in die lauwarme Frischkäsebasis und arbeite jedes Eigelb vollständig ein, bevor das nächste folgt. Gib nach Wunsch die fein abgeriebene Zitronenschale dazu. Vermische Mehl und Speisestärke, siebe beides über die Masse und rühre nur so lange, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.

Streiche die dünncremige Eigelbmasse anschließend einmal durch ein feines Sieb in die zweite große Rührschüssel. So entfernst du kleine Frischkäse- oder Mehlreste, ohne die Masse unnötig lange zu bearbeiten. Sie soll glatt, hellgelb, frei von sichtbaren Klümpchen und weich fließend sein. Stelle sie nur kurz beiseite und bereite direkt den Eischnee zu.

4

Eischnee elastisch aufschlagen

Schlage die Eiweiße mit 2 TL Zitronensaft zunächst auf niedriger bis mittlerer Stufe an, bis ein gleichmäßiger, feinporiger Schaum entsteht. Lasse den Zucker anschließend in mehreren kleinen Portionen einrieseln, erhöhe die Geschwindigkeit nur allmählich und schlage weiter, bis der Eischnee sichtbar glänzt.

Beim Anheben der Rührbesen soll der Eischnee stabile, leicht gebogene Spitzen bilden und elastisch bleiben, ohne trocken oder körnig zu wirken. Auch beim behutsamen Neigen der Schüssel hält die Oberfläche ihre Form. Beende das Aufschlagen jetzt, denn zu fester Eischnee lässt sich später nur schwer gleichmäßig unterheben.

5

Eischnee behutsam unterheben

Rühre zunächst etwa ein Drittel des Eischnees mit dem Schneebesen vorsichtig in die Eigelbmasse, damit sie leichter und geschmeidiger wird. Hebe den restlichen Eischnee anschließend in zwei Portionen mit dem Teigschaber unter. Führe den Schaber dabei vom Schüsselboden nach oben und drehe die Schüssel nach jeder Bewegung etwas weiter.

Beende das Unterheben, sobald keine größeren Eischneenester mehr sichtbar sind. Die fertige Masse soll homogen, sehr luftig und weich fließend sein. Kontrolliere zuletzt den Schüsselboden, damit dort keine dichtere Frischkäsemasse zurückbleibt. Arbeite danach ohne längere Pause weiter, damit die eingeschlossene Luft bis zum Backen erhalten bleibt.

6

Masse einfüllen und Wasserbad ansetzen

Bringe ausreichend Wasser zum Kochen. Fülle die Soufflé-Masse sofort in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche ohne Druck glatt. Ziehe mit einem Holzstäbchen zwei bis drei langsame Kreise durch die obere Teigschicht und öffne nur deutlich sichtbare große Luftblasen.

Stelle die tiefe Auflaufform auf den etwas herausgezogenen mittleren Rost und setze die gefüllte Metallform mittig hinein. Gieße das heiße Wasser langsam zwischen die Formen, bis es außen etwa 2 cm hoch steht. Achte darauf, dass kein Wasser in die Metall- oder Silikonform gelangt. Schiebe den Rost anschließend ruhig zurück und schließe die Ofentür.

7

Soufflé-Käsekuchen langsam backen

Backe den Kuchen zunächst 20 Minuten bei 160 °C Ober-/Unterhitze. Reduziere die Temperatur anschließend ohne Öffnen der Ofentür auf 150 °C und backe ihn weitere 65 bis 70 Minuten. Während dieser Zeit soll die Oberfläche gleichmäßig aufgehen und eine kräftige goldbraune Farbe entwickeln. Öffne die Ofentür erst gegen Ende der Backzeit.

Berühre den trockenen oberen Rand der Metallform mit einem Ofenhandschuh ganz leicht, sodass sich der Kuchen nur minimal bewegt. Der Rand soll gesetzt sein, während die Mitte noch fein und gleichmäßig zittert, aber keine flüssigen Wellen mehr zeigt. Wirkt sie noch sehr weich, backe den Kuchen weitere 5 Minuten.

8

Sanft auskühlen und stabilisieren

Schalte den Backofen aus und öffne die Tür nur einen Spalt. Lasse den Kuchen 30 Minuten im Ofen stehen, damit sich die Temperatur langsam ausgleicht und die empfindliche Krume nicht plötzlich zusammensinkt. Ziehe den Rost danach vorsichtig ein Stück heraus und hebe die Metallform am trockenen oberen Rand mit beiden Händen und Ofenhandschuhen aus dem Wasserbad.

Stelle die Metallform auf ein Kuchengitter; die äußere Auflaufform bleibt im ausgeschalteten Ofen. Lasse den Kuchen offen auskühlen, bis auch die Mitte Raumtemperatur erreicht hat; das dauert etwa 2 Stunden. Stelle ihn anschließend für 45 Minuten in den Kühlschrank, damit sich die zarte Krume vor dem Ausformen und Schneiden stabilisiert.

9

Ausformen, schneiden und fertigstellen

Nimm die gekühlte Silikonform aus der Metallform und stelle sie bündig neben ein großes Schneidebrett. Löse den Papierkragen und klappe die Silikonseiten vorsichtig nach außen. Ziehe die Form langsam zurück, sodass der Kuchen auf dem Bodenpapier waagerecht auf das Brett gleitet. Hebe eine kurze Seite mit einem breiten Tortenretter nur wenige Millimeter an und ziehe das Bodenpapier behutsam heraus.

Schneide den Kuchen längs in zwei breite Streifen und anschließend quer in jeweils fünf Stücke. Säubere die Klinge nach jedem Schnitt, damit die helle Krume sauber bleibt. Lasse die Stücke 15 Minuten temperieren und bestäube sie erst unmittelbar vor dem Servieren gleichmäßig mit Puderzucker.

Gelingtipp: Schlage den Eischnee nur bis zu glänzenden, leicht gebogenen Spitzen auf und öffne den Backofen während der Hauptbackzeit nicht. So bleibt die eingeschlossene Luft möglichst stabil und die Krume wird gleichmäßig feinporig.

Aufbewahrung: Bewahre übrig gebliebene Stücke gut abgedeckt im Kühlschrank auf und verbrauche sie innerhalb von zwei Tagen.

Nährwerte

Die Werte sind Näherungswerte für zehn gleich große Stücke einschließlich Puderzucker. Je nach verwendeten Produkten können sie leicht abweichen.

Kalorien 580 kcal
Kohlenhydrate 46 g
Zucker 31 g
Fett 38 g
Eiweiß 12 g
Ballaststoffe 0,4 g

Meine Backhelfer

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Drei passende Backhelfer für die hohe rechteckige Form, die große Eiweißmenge und das behutsame Unterheben der luftigen Masse.

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