Erdbeer-Buttermilch-Blechkuchen
Saftiger Buttermilch-Rührteig, frische Erdbeeren und ein zarter Hauch Kokos machen diesen unkomplizierten Blechkuchen zu einem sommerlichen Lieblingsrezept. Die goldgelbe Oberfläche bleibt weich, während die Früchte beim Backen leicht einsinken und jedes Stück wunderbar fruchtig wird.
Sommerlicher Blechkuchen
Schneller Rezeptüberblick
Zutaten
Für den Buttermilch-Teig
- 250 g weiche Butter
- 220 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 5 Eier, Größe M, zimmerwarm
- 400 g Weizenmehl Type 405
- 1 Päckchen Backpulver
- 250 ml Buttermilch, zimmerwarm
- 1 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
- 1 TL Vanille-Extrakt
Für die Erdbeeren
- 500 g frische Erdbeeren
- 2 TL Speisestärke
Für das Finish
- 20 g feine Kokosraspeln
- 2–3 EL Puderzucker
Zubereitung
Blech und Erdbeeren vorbereiten
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein tiefes Backblech von etwa 42 × 29 × 4 cm sorgfältig mit Backpapier aus. Streiche das Papier bis in die Ecken glatt, damit sich der Teig später gleichmäßig verteilen lässt.
Wasche die Erdbeeren behutsam, tupfe sie gründlich trocken und entferne erst danach das Grün. Halbiere kleinere Früchte und schneide große Erdbeeren in kräftige, etwa 5–7 mm dicke Scheiben. Einige Erdbeeren kannst du für das spätere Servieren beiseitelegen.
Bestäube die für den Kuchen bestimmten Erdbeeren erst unmittelbar vor dem Belegen dünn mit Speisestärke und wende sie vorsichtig. Die Früchte sollen nur leicht überzogen sein; so geben sie weniger Saft an die Oberfläche ab, ohne mehlig zu wirken.
Buttermasse luftig aufschlagen
Gib die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel. Schlage alles 4–5 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe auf, bis die Masse deutlich heller und cremig geworden ist. Streiche die Schüsselränder zwischendurch einmal ab, damit sich alles gleichmäßig verbindet.
Rühre die zimmerwarmen Eier einzeln unter und gib das nächste erst dazu, wenn das vorherige weitgehend aufgenommen ist. Etwa 30 Sekunden pro Ei reichen aus, damit die luftige Struktur erhalten bleibt und die Masse nicht unnötig lange bearbeitet wird.
Wirkt die Mischung nach einem Ei leicht grisselig, ist das kein Problem. Ein Esslöffel von der bereits abgewogenen Mehlmenge bindet sie wieder; entscheidend ist, dass keine kalten Zutaten auf sehr weiche Butter treffen.
Buttermilch-Teig fertigstellen
Vermische Mehl und Backpulver gründlich. Gib die Mischung in drei Portionen abwechselnd mit der Buttermilch zur Butter-Ei-Masse und rühre dabei nur auf niedriger Stufe. Beginne und ende mit den trockenen Zutaten.
Arbeite Zitronenschale und Vanille-Extrakt kurz ein. Der fertige Teig soll weich, cremig und gut streichfähig sein: Er fällt schwer vom Teigschaber, läuft aber nicht dünn auseinander.
Beende das Rühren, sobald keine trockenen Mehlspuren mehr sichtbar sind. Zu langes Rühren würde die zuvor eingearbeitete Luft wieder herausarbeiten und die Krume kompakter machen.
Teig verteilen und mit Erdbeeren belegen
Gib den Teig auf das vorbereitete Blech und streiche ihn ruhig bis in alle Ecken. Achte besonders an den Rändern auf eine gleichmäßige Höhe, damit später auch die äußeren Stücke weich und saftig bleiben.
Verteile die vorbereiteten Erdbeeren in lockeren Reihen auf der Oberfläche. Lege sie mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig und drücke sie nur ganz leicht an. Beim Backen sinken sie von selbst etwas ein.
Lasse zwischen den Früchten kleine freie Teigflächen, damit der Kuchen gleichmäßig aufgehen kann. Eine ruhige Verteilung sorgt zugleich dafür, dass jedes der 16 Stücke mehrere saftige Erdbeerstellen erhält.
Goldgelb und saftig backen
Schiebe das Blech auf die mittlere Schiene und backe den Kuchen 30–35 Minuten. Öffne die Ofentür während der ersten 25 Minuten nicht, damit der Rührteig gleichmäßig aufgeht und seine lockere Struktur behält.
Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldgelb ist, die Ränder sanft gebräunt sind und der Teig zwischen den Erdbeeren nicht mehr feucht glänzt. Die Früchte dürfen weich sein und leicht in den Teig eingesunken wirken.
Prüfe den Gargrad mit einem Holzstäbchen an einer Stelle ohne Erdbeere. Bleibt nur eine weiche Krume, aber kein roher Teig daran haften, nimm das Blech heraus. Fruchtfeuchte direkt neben einer Erdbeere ist normal und kein Grund, den Kuchen länger zu backen.
Abkühlen, vollenden und schneiden
Stelle das Blech auf ein hitzebeständiges Gitter und lasse den Kuchen darin etwa 60 Minuten vollständig abkühlen. Die Krume festigt sich in dieser Zeit, während die Erdbeeren ihren Saft an den umgebenden Teig abgeben.
Verteile zuerst die feinen Kokosraspeln locker über der kalten Oberfläche und stäube anschließend Puderzucker darüber. Der Belag soll zart bleiben, sodass die roten Erdbeeren weiterhin schön zur Geltung kommen.
Lege ein großes, stabiles Schneidebrett bündig an eine Längsseite des Blechs. Ziehe den vollständig abgekühlten Kuchen mithilfe des Backpapiers langsam und waagerecht auf das Brett, ohne ihn am Papier anzuheben. Schneide ihn dort mit einem langen Messer in 16 gleichmäßige Stücke und säubere die Klinge zwischendurch; gut abgedeckt bleibt der Kuchen auch am nächsten Tag saftig.
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