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Saftig, vanillig & voller Beeren

Beeren-Vanille-Quarkkuchen

Ein hoher Quarkkuchen ohne Boden mit feiner Vanillenote, saftig eingesunkenen Brombeeren, Blaubeeren und Himbeeren. Die goldbraune Oberfläche, die helle feinporige Quarkmasse und der zarte Puderzucker passen genau zu diesem gemütlichen Kuchen aus der 26-cm-Springform.

Hohe Springform 26 cm Randhöhe ca. 7 cm 170 °C Ober-/Unterhitze Backzeit ca. 65 Min. Ruhen & Kühlen mind. 3 Std. 15 Min. Gesamtzeit mind. 4 Std. 50 Min. 12 Stücke
Hoher Beeren-Vanille-Quarkkuchen mit Brombeeren, Blaubeeren, Himbeeren, goldbraunem Rand und Puderzucker Saftig & feinporig
Sichtbare Beereninseln, ein goldbrauner Rand und eine helle, feinporige Quarkmasse machen diesen Kuchen besonders saftig.
Zu den Zutaten Zur Zubereitung
ca. 30 Min. Vorbereitung
ca. 65 Min. Backen
mind. 3 Std. 15 Min. Ruhen, Abkühlen & Kühlen
mind. 4 Std. 50 Min. Gesamtzeit
Mittel Schwierigkeit
12 Stücke Ergibt

Zubereitung

1

Form und Ofen vorbereiten

Lege den Boden der hohen 26-cm-Springform mit Backpapier aus und fette den Rand sorgfältig mit der weichen Butter ein. Eine Form mit etwa 7 cm hohem Rand gibt der Quarkmasse beim Backen ausreichend Platz. Stelle die Springform auf ein Backblech und heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor.

2

Vanille-Quarkbasis glattrühren

Verrühre Magerquark, Speisequark, Schmand, Zucker, Vanillezucker, Vanillepaste, Zitronenschale und Salz bei niedriger Stufe zu einer glatten, cremigen Masse. Streiche den Schüsselrand zwischendurch mit einem Teigschaber ab, damit sich alle Zutaten gleichmäßig verbinden.

Arbeite die Eier einzeln kurz ein und gieße anschließend die lauwarme Butter langsam dazu. Rühre nur so lange weiter, bis eine glatte, weich fließende Quarkmasse entsteht. Sie soll nicht luftig aufgeschlagen werden, damit der Kuchen später feinporig und gleichmäßig bleibt.

3

Masse binden und ruhen lassen

Vermische Weichweizengrieß, Speisestärke und Backpulver separat und hebe die Mischung kurz unter die Quarkmasse. Sobald keine trockenen Spuren mehr sichtbar sind, hörst du auf zu rühren.

Lasse die Masse anschließend etwa 10 Minuten stehen. Der Grieß kann in dieser Zeit Feuchtigkeit aufnehmen und sorgt später dafür, dass sich der Kuchen gut schneiden lässt, seine Mitte aber angenehm saftig und zart bleibt.

4

Beeren vorbereiten

Während die Quarkmasse ruht, verlese Brombeeren, Blaubeeren und Himbeeren sorgfältig. Frische Beeren nur bei Bedarf kurz in einem feinen Sieb abspülen und anschließend vorsichtig trocken tupfen. Die Himbeeren möglichst ganz lassen, damit sie beim späteren Vermengen nicht zerfallen.

Stelle die Beeren bis zum Füllen beiseite. Zucker, Speisestärke und Zitronensaft kommen erst unmittelbar vor dem Einschichten dazu, damit die Früchte vorher möglichst wenig Saft ziehen.

5

Füllen und Beeren schichten

Vermische die Beeren jetzt vorsichtig mit dem Zitronensaft und der Zucker-Stärke-Mischung. Gib etwa zwei Drittel der Quarkmasse in die vorbereitete Springform und verteile ungefähr ein Drittel der Beeren darauf.

Setze die restliche Quarkmasse in lockeren Löffelportionen darüber und streiche die Oberfläche nur leicht glatt. Verteile die übrigen Beeren locker darauf und drücke sie behutsam an. So sinken sie beim Backen teilweise ein und hinterlassen die schönen violetten Fruchtspuren auf der Oberfläche und im Anschnitt.

6

Sanft goldbraun backen

Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 65 Minuten. Öffne den Ofen in den ersten 45 Minuten möglichst nicht, damit die Quarkmasse ruhig und gleichmäßig stocken kann. Prüfe nach etwa 50 Minuten die Bräunung und lege bei Bedarf locker ein Stück Backpapier darüber. Bei tiefgekühlten Beeren kann sich die Backzeit je nach Ofen um etwa 5 bis 10 Minuten verlängern.

Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand stabil aussieht und die Mitte beim vorsichtigen Bewegen der Form noch sanft nachgibt. Sie soll nicht mehr flüssig wirken, darf aber bewusst weicher bleiben als ein fester Rührkuchen. Eine Stäbchenprobe ist wegen der feuchten Quarkmasse und der Beeren hier nicht zuverlässig.

7

Langsam abkühlen und kühlen

Schalte den Ofen aus, öffne die Tür einen kleinen Spalt und lasse den Kuchen etwa 15 Minuten darin ruhen. Der sanfte Temperaturwechsel hilft ihm, sich langsam zu setzen, und mindert das Risiko tiefer Risse auf der Oberfläche.

Nimm den Kuchen anschließend heraus und lasse ihn etwa 1 Stunde vollständig in der Form abkühlen. Stelle ihn danach für mindestens 2 Stunden kalt. In dieser Zeit wird die Mitte ausreichend fest und lässt sich später sauber schneiden, bleibt dabei aber weich und cremig.

8

Bestäuben und servieren

Fahre mit einem dünnen Messer vorsichtig am Rand entlang und öffne anschließend den Springformrand. Bestäube den Kuchen erst kurz vor dem Servieren fein mit Puderzucker. Schneide ihn mit einem großen, scharfen Messer in 12 Stücke und wische die Klinge zwischen den Schnitten sauber, damit die helle Quarkmasse und die Beerenspuren schön sichtbar bleiben.

Cristina-Tipp: Der Kuchen lässt sich sehr gut am Vortag backen. Gut abgedeckt im Kühlschrank bleibt er saftig, wird bis zum nächsten Tag besonders schnittfest und schmeckt wunderbar durchgezogen. Den Puderzucker erst direkt vor dem Servieren darüberstreuen.

Nährwerte

Gerundete Richtwerte auf Basis durchschnittlicher Nährwerte handelsüblicher Produkte. Je nach Quark, Schmand, Beeren und verwendeter Puderzuckermenge können die Werte leicht abweichen.

Kalorien ca. 270 kcal
Fett ca. 11 g
Kohlenhydrate ca. 30 g
Eiweiß ca. 13 g
Meine Backhelfer

Premium Toolbox

Eine hohe Springform, ein flexibler Teigschaber und ein scharfes Kuchenmesser unterstützen dich bei diesem saftigen Quarkkuchen besonders zuverlässig.

Dieses Rezept ist für eine hohe 26-cm-Springform entwickelt. Einzelne Links können Affiliate-Links sein; für dich bleibt der Preis gleich.

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